Die seit 2015 nach Deutschland geflüchteten Menschen kommen zunehmend am Arbeitsmarkt an. Neben Großbetrieben engagieren sich hier auch viele kleine und mittlere Betriebe und beschäftigen Geflüchtete. Bei insgesamt großen Integrationsfortschritten finden viele Geflüchtete bislang allerdings oft nur Jobs im Helferbereich. Neben der deutschen Sprache stellen fehlende berufliche oder beruflich verwertbare Qualifikationen eine wichtige Hürde für den Einstieg in besser bezahlte Jobs dar. Eine Aus- und Weiterbildung von Geflüchteten könnte dazu beitragen, deren Arbeitsmarktperspektive zu verbessern.

Mit knapp einer Million Menschen erreichte die Fluchtmigration in Deutschland im Jahr 2015 ihren Höhepunkt. Sie ist mittlerweile stark zurückgegangen, doch viele Menschen sind geblieben. Menschen, die in ihrer übergroßen Mehrheit ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten möchten. Doch dafür mussten und müssen sie in aller Regel hohe Hürden überwinden.

Gleichwohl ist es mittlerweile gelungen, viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen in Lohn und Brot zu bringen. Zeit also, eine erste Bilanz zu ziehen: In welchen Betrieben arbeiten diejenigen, die mittlerweile einen Job gefunden haben? Und welche Art von Tätigkeiten üben sie schwerpunktmäßig aus? Dank der IAB-Stellenerhebung liegen hierzu bereits einige aufschlussreiche Befunde vor.

Zur besseren Einordnung dieser Befunde werden jedoch zunächst einige Kennziffern zur Integration von Geflüchteten kurz dargestellt. Zudem werden die wichtigsten Gründe dafür skizziert, warum die Integration geflüchteter Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt so schwierig ist und in aller Regel mit erheblicher Zeitverzögerung erfolgt. Im Weiteren werden dann betriebliche Ergebnisse auf Basis der IAB-Stellenerhebung präsentiert.

Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt erfolgt mit starker zeitlicher Verzögerung

Dass es zwischen der Ankunft der Geflüchteten in Deutschland und ihrer Integration in den Arbeitsmarkt eine zeitliche Verzögerung gibt, ist aus Abbildung 1 zu ersehen: Die mit Abstand meisten Asylanträge wurden in den Jahren 2015 (480.000) und 2016 (750.000) gestellt. Der Löwenanteil der Entscheidungen zu Asylanträgen wurde hingegen in den Jahren 2016 (700.000) und 2017 (600.000), also deutlich zeitversetzt, getroffen.

Abbildung 1: Asylanträge und Entscheidungen zu Asylanträgen sowie Beschäftigung von Personen aus den Top-8-Asylherkunftsländern

Die Zahl der Geflüchteten, die inzwischen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, hat dagegen ihren Höhepunkt noch gar nicht erreicht: Im Jahr 2016 waren es gut 100.000 Menschen aus den acht wichtigsten Asyl-Herkunftsländern, zwei Jahre später 235.000.

Zwischen 2015 und 2018 wurde für gut 900.000 Personen der Flüchtlingsstatus anerkannt, der „subsidiäre Schutz“ festgestellt oder ein Abschiebeverbot ausgesprochen. Mit Erteilung der Aufenthalts­erlaubnis besteht für anerkannte Flüchtlinge ein uneingeschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt. Auch im Falle eines Abschiebungsverbots kann die Ausländerbehörde nach Einzelfallprüfung eine Arbeitserlaubnis gewähren.

Das deutsche Aufenthaltsrecht sieht zudem vor, dass „Drittstaatsangehörige, die aus politischen, völkerrechtlichen oder humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten haben, nach fünf Jahren eine Niederlassungserlaubnis und damit einen unbefristeten Aufenthaltsstatus in Deutschland beantragen können“ (§ 26 IV AufG).

Wie in der IAB-Stellungnahme 3/2019 betont wird, kommt einer erfolgreichen Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten mit Bleibeperspektive eine zentrale Bedeutung nicht nur für die Geflüchteten selbst, sondern auch für unser Land zu. Die Autoren Herbert Brücker, Philipp Jaschke und Sekou Keita unterstreichen insbesondere den volkswirtschaftlichen Nutzen dieser Regelung.

Langwierige Asylverfahren und fehlende Sprachkenntnisse verzögern die Integration in den Arbeitsmarkt

Wie Hanna Brenzel und Yuliya Kosyakova im IAB-Kurzbericht 6/2019 schreiben, wirken sich gerade längere Asylverfahren ungünstig auf einen schnellen Übergang in Erwerbstätigkeit aus. So führte im Jahr 2017 eine Verlängerung des Asylverfahrens um sechs Monate unter ansonsten gleichen Voraussetzungen zu einem Rückgang der monatlichen Übergangsrate in die erste Erwerbs­tätigkeit um elf Prozent. Darüber hinaus sei auch der Zugang zu bestimmten Sprachprogrammen in dieser Übergangsphase beschränkt, so die Autorinnen.

Zudem verzögern fehlende Sprachkenntnisse die Integration in den Arbeitsmarkt erheblich. Wie Personalverantwortliche aus den Betrieben bestätigen, ist „das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift Voraussetzung für eine dauerhafte Integration in den deutschen Arbeitsmarkt“ (lesen Sie hierzu auch den IAB-Forschungsbericht 2/2018). Das gilt insbesondere dann, wenn es um Kundenkontakt, Arbeitsschutz und das Ausüben komplexer Tätigkeiten geht. Etwas geringere Anforderungen an die Sprachkenntnisse werden bei einfachen Tätigkeiten gestellt. „Je einfacher die Tätigkeitsinhalte“, so eine Erkenntnis der Studie, „desto eher sind betriebliche Kompromisse in Bezug auf Deutschkenntnisse zu erwarten.“

Zu einem ganz ähnlichen Befund kommen Sebastian Bähr, Jonas Beste und Claudia Wenzig im IAB-Kurzbericht 5/2019. Am Beispiel von Zugewanderten aus Syrien und dem Irak machen sie deutlich, dass gute Deutschkenntnisse als Eintrittskarte in die Betriebe fungieren. Dabei erhöht insbesondere eine berufsbezogene Sprachförderung die Beschäftigungschancen deutlich. Dies zeigt Julia Lang in einem 2019 erschienenen Beitrag für das IAB-Forum.

Trotz der hier beschriebenen Hürden kommen mittlerweile immer mehr Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt an. Bisher sind es vor allem Geflüchtete aus Syrien sowie – in deutlich geringerem Umfang – aus Afghanistan, Eritrea und dem Irak, mit denen die Betriebe Erfahrungen gesammelt haben. Dies zeigt eine im IAB-Kurzbericht 14/2017 publizierte Auswertung.

Große Chancen für Geflüchtete durch viele kleine und mittlere Betriebe

Bei 99 Prozent der fast 2,2 Millionen Betriebe in Deutschland handelt es sich um kleine und mittlere Betriebe (siehe Abbildung 2, linke Grafik). Ein großer Betrieb stellt aufgrund seiner hohen Zahl an Beschäftigten in aller Regel deutlich häufiger neues Personal ein als ein Kleinbetrieb, zum Beispiel um ausscheidende Mitarbeiter zu ersetzen oder weil er zusätzliche Beschäftigte einstellen kann.

Wenn man die Betriebe betrachtet, die innerhalb der vergangenen 12 Monate neues Personal eingestellt haben, steigt der Anteil großer und mittlerer Betriebe auf 2 beziehungsweise 11 Prozent (siehe Abbildung 2, mittlere Grafik). Noch höher fallen die Anteile aus (5 bzw. 20%), wenn man nur die Betriebe betrachtet, die Personen eingestellt haben, die seit 2015 nach Deutschland geflüchtet sind (siehe Abbildung 2, rechte Grafik).

Gemessen an dem Anteil an allen Betrieben ist das Thema Personalsuche für große Betriebe somit von relativ größerer Bedeutung als für kleinere Betriebe. Absolut gesehen zeigt sich dennoch, dass 88 Prozent der Betriebe, die im Jahr 2017 mindestens eine Neueinstellung hatten, kleine Betriebe waren.

Im Hinblick auf Neueinstellungen von Personen, die seit 2015 nach Deutschland geflüchtet sind, ergibt sich ein ähnliches Bild. Bezogen auf ihren Anteil an den Neueinstellungen haben größere Betriebe relativ häufiger mindestens eine Neueinstellung vorgenommen. Absolut gesehen stellen kleine Betriebe, entsprechend ihrer großen Zahl in Deutschland, mit einem Anteil von 74 Prozent den Löwenanteil an allen Betrieben, die 2017 mindestens eine Person eingestellt haben, die seit 2015 nach Deutschland geflüchtet ist.

Lediglich 12 Prozent der beschäftigten Geflüchteten arbeiten in Großbetrieben

Wendet man den Blick auf die in den Betrieben insgesamt beschäftigten Personen (siehe Abbildung 3), stellen kleine und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten über zwei Drittel der Gesamtbeschäftigung. Mit Blick auf die Beschäftigung jüngst Geflüchteter verschieben sich die Anteile jedoch deutlich in Richtung kleiner und mittlerer Betriebe.

Auffällig ist, dass 12 Prozent der zum Befragungszeitpunkt beschäftigten Geflüchteten in Großbetrieben mit mindestens 250 Beschäftigten zu finden sind, obwohl dort ein Drittel aller Beschäftigten arbeitet (siehe Abbildung 2). Kleine und mittlere Betriebe beschäftigen also gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung einen überproportional hohen Anteil an Geflüchteten.

Abbildung 3: Verteilung der Beschäftigten bzw. seit 2015 Geflüchteten nach Betriebsgröße

Das Ausmaß der Integrationsfortschritte von Geflüchteten wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Zuletzt gab es jedoch vermehrt positive Nachrichten. Laut IAB-Kurzbericht 3/2019 gingen im Jahr 2017 rund 20 Prozent der seit 2015 zugezogenen Geflüchteten einer Erwerbstätigkeit nach. Der Zuwanderungsmonitor des IAB vom September 2019 weist für Juli 2019 für Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern bereits eine Beschäftigungsquote von 34,7 Prozent aus. Einschränkend ist hier hinzuzufügen, dass bei Betrachtung der Nationalitäten keine Unterscheidung nach dem Zuzugsdatum, dem Aufenthaltsstatus oder möglichen Einbürgerungen erfolgt.

Auch wenn dieser Fortschritt beachtlich ist, zeigt sich, dass zwischen der Ankunft der Geflüchteten in Deutschland und ihrem Eintritt in den Arbeitsmarkt oft ein langer Weg liegt. Zu nennen sind hier – neben der Entscheidung des Asylantrags – das notwendige Absolvieren von Sprachkursen sowie von Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen, wodurch sich deren Arbeitsmarktintegration verzögern kann.

Geflüchtete werden mehrheitlich für Helfertätigkeiten eingestellt

Aufschlussreich ist zudem ein Blick auf das Anforderungsniveau der Stellen, auf denen Geflüchtete eingestellt werden. Geflüchtete versuchen nicht selten, so schnell wie möglich Geld zu verdienen, um ihre häufig notleidenden Familien in der alten Heimat unterstützen zu können. So haben sich die Transfers ins Bürgerkriegsland Syrien zwischen 2015 und 2018 von 18 auf 189 Millionen Euro mehr als verzehnfacht, wie Stefan Reccius unter Verweis auf Zahlen der Bundesbank in einem Beitrag für die Wirtschaftswoche schreibt.

So verständlich die schnelle Suche nach einer Beschäftigung sein mag, sie hat auch eine Kehrseite: Die mittel- und langfristigen Berufsperspektiven der Betroffenen können sich dadurch beträchtlich verringern, denn diese sehen meist von einer beruflichen Ausbildung ab, weil es sich für sie kurzfristig nicht rechnet und ein erfolgreicher Abschluss Zeit braucht.

Eine berufliche Ausbildung verringert jedoch nicht nur die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, sondern steigert auch das durchschnittlich erzielte Lebenseinkommen. Dies belegt eine 2017 erschienene Analyse von Heiko Stüber. Für Geflüchtete bestünde eine mögliche Lösung beispielsweise darin, verstärkt bereits etablierte Formen der berufsbegleitenden Qualifizierung via Qualifizierungschancengesetz zu nutzen.

Die Mehrzahl der Betriebe stellt Geflüchtete nach eigenen Angaben für Helfertätigkeiten ein. Das dürfte auch durch die Tatsache begünstigt werden, dass häufig ein anerkannter Berufsabschluss fehlt (siehe Abbildung 4), denn dafür müssen Geflüchtete keine oder nur eine geringe Qualifikation nachweisen. Auch fehlende berufsspezifische Sprachkenntnisse stellen im Helferbereich oftmals eine geringere Hürde dar, wie Ulrike Büschel und Koautoren in einem 2018 erschienenen IAB-Forschungsbericht zeigen.

Um für die Betroffenen langfristige und adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, geht es also – unabhängig von der Betriebsgröße – darum, Sprachkenntnisse und erforderliche Qualifikationen in der Beschäftigung zu erwerben oder vorhandene Qualifikationen in bestehende Beschäftigungsverhältnisse einzubringen.

Abbildung 4: Anforderungsniveau auf dem seit 2015 Geflüchtete eingestellt wurden, nach Betriebsgröße

Es zeigen sich jedoch auch Unterschiede zwischen Betrieben unterschiedlicher Größe: Großbetriebe nannten in 9,4 Prozent der Fälle das Anforderungsniveau Spezialist und in 14,4 Prozent der Fälle das Anforderungsniveau Experte – das ist mehr als doppelt so häufig wie bei den kleineren und mittleren Betrieben.

Bei der Interpretation der in Abbildung 4 präsentierten Befunde ist zu beachten, dass die Summe der für jedes Anforderungsniveau ausgewiesenen Anteilswerte aufgrund von Mehrfachnennungen bei jeder hier dargestellten Betriebsgrößenklasse über 100 Prozent liegt. Das ist insbesondere bei den Großbetrieben der Fall, die nicht selten Geflüchtete auf verschiedenen Anforderungsniveaus einstellen.

Festzuhalten ist überdies, dass Abbildung 4 den Anteil der Betriebe ausweist, die Geflüchtete für ein bestimmtes Anforderungsniveau eingestellt haben, nicht jedoch die Zahl der Neueinstellungen.

Ein hoher Anteil an Helferstellen bei neu begonnenen Beschäftigungsverhältnissen lässt sich auch auf Basis administrativer Informationen der Bundesagentur für Arbeit (BA) nachweisen. So lag der Anteil der Helferstellen an allen begonnenen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen im vierten Quartal 2017 laut BA-Statistik bei Personen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern bei 62 Prozent. Zu beachten ist jedoch, dass das von der BA verwendete Konzept der Neueinstellung erheblich von dem der IAB-Stellenerhebung abweicht.

Deutlich niedriger liegt der Anteil der Helferstellen für Geflüchtete, wenn man nicht die Neueinstellungen betrachtet, sondern den Bestand der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Für Personen aus den TOP-8-Asylherkunftsländern lag dieser im vierten Quartal 2017 bei 47 Prozent (48 % im vierten Quartal 2018) – und damit unter den Werten, die für die Neueinstellung von Geflüchteten gemessen wurden.

Weitere 42 Prozent des Bestandes vom vierten Quartal 2017 (43 % im vierten Quartal 2018) sind als Fachkraft mit Berufsausbildung tätig. Weitere 11 Prozent (9 % im vierten Quartal 2018) arbeiten als Spezialist oder Experte, also als Meister oder Techniker oder aufgrund eines akademischen Abschlusses.

Zu einem ganz ähnlichen Befund kommt der IAB-Kurzbericht 3/2019 auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. Der im Vergleich zu den neu begonnenen Beschäftigungsverhältnissen niedrigere Helferanteil im Bestand lässt sich zum Beispiel mit den oftmals sehr kurzen Beschäftigungsdauern in diesem Bereich erklären.

Fazit

Die bereits erzielten Arbeitsmarktfortschritte von Menschen, die in den Jahren ab 2015 nach Deutschland geflüchtet sind, sind angesichts der schwierigen Ausgangsbedingungen durchaus beachtlich, wie im IAB-Kurzbericht 3/2019 anhand unterschiedlicher Indikatoren dokumentiert wird.

So schafft die robuste Arbeitsnachfrage zurzeit gute Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt. Derzeit sind knapp die Hälfte der bestehenden Beschäftigungsverhältnisse bei Personen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern im Helferbereich angesiedelt. Gerade solche Helfertätigkeiten werden auch von vielen Geflüchteten angestrebt, da sie auf diese Weise relativ schnell Geld verdienen können.

Dieses Verhalten mag kurzfristig rational sein. Als Fachkraft mit qualifiziertem Abschluss oder Studienabschluss indes wären deren Einkommenschancen langfristig in der Regel noch deutlich besser und das Risiko, arbeitslos zu werden, geringer. Denn in den kommenden Jahren dürfte die hohe Nachfrage nach Fachkräften in vielen Bereichen, nicht zuletzt aufgrund der Digitalisierung, anhalten.

Um den langfristigen betrieblichen Fachkräftebedarf zu befriedigen, ist auf jeden Fall eine gezielte qualifizierte Zuwanderung aus Drittstaaten erforderlich. Zu diesem Ergebnis kommt unter anderem eine 2019 bei Bertelsmann erschienene Studie von Johann Fuchs, Alexander Kubis und Lutz Schneider. Auch wenn Geflüchtete ausdrücklich nicht als Arbeitsmigranten gelten, könnten sie perspektivisch einen starken Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten, wenn es besser als bisher gelänge, Aus- und Weiterbildung und Arbeitsmarktintegration zu verzahnen.

Literatur

Bähr, Sebastian; Beste, Jonas; Wenzig, Claudia (2019): Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Syrern und Irakern im SGB II: Gute Sprachkenntnisse sind der wichtigste Erfolgsfaktor. IAB-Kurzbericht Nr. 5

Brenzel, Hanna; Kosyakova, Yuliya (2019): Geflüchtete auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Längere Asylverfahren verzögern Integration und Spracherwerb. IAB-Kurzbericht Nr 6.

Brücker, Herbert; Croisier, Johannes; Kosyakova, Yuliya; Kröger, Hannes; Pietrantuono, Giuseppe; Rother, Nina; Schupp, Jürgen (2019): Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung. IAB-Kurzbericht Nr. 3.

Brücker, Herbert; Hauptmann, Andreas; Vallizadeh, Ehsan (2019): Zuwanderungsmonitor Februar 2019. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg.

Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp; Keita, Sekou (2019): Zuwanderung und Asyl, Integrationsfähigkeit und Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Stellungnahme (zum Antrag der AfD-Fraktion vom 4.12.2018) bei der öffentlichen Anhörung des Integrationsausschusses des Landtags Nordrhein-Westfalen am 22.3.2019. IAB-Stellungnahme Nr. 3.

Büschel, Ulrike; Hense, Christine; Daumann, Volker; Dony, Elke; Kubis, Alexander; Rebien, Martina; Stöhr, Stefan; Voit, Alfons (2018): Betriebe und Geflüchtete. 36 Interviews in Betrieben im vierten Quartal 2016. IAB-Forschungsbericht Nr. 2.

Fuchs, Johann; Kubis, Alexander (2017): Demografie und Fachkräftemangel: Warum Deutschland Zuwanderer braucht. In: Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.), Faire Fachkräftezuwanderung nach Deutschland. Grundlagen und Handlungsbedarf im Kontext eines Einwanderungsgesetzes (Leseprobe). Bielefeld: Bertelsmann.

Fuchs, Johann; Kubis, Alexander; Schneider, Lutz (2019): Zuwanderung und Digitalisierung. Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig? Bielefeld: Bertelsmann.

Gürtzgen, Nicole; Kubis, Alexander; Rebien, Martina (2017): IAB-Stellenerhebung: Geflüchtete kommen mehr und mehr am Arbeitsmarkt an. IAB-Kurzbericht Nr. 14.

Lang, Julia (2019): Berufsbezogene Sprachförderung erhöht die Beschäftigungschancen deutlich. IAB-Forum, 13.03.2019.

Reccius, Stefan (2019) Migranten überwiesen 5,1 Milliarden Euro in ihre Heimatländer. Wirtschaftswoche 15 vom 05. April 2019.

Stüber, Heiko (2017): Bildungsrenditen beruflicher und akademischer Abschlüsse. In: J. Lange (Hrsg.), Ausbildung oder Studium? Bildungsangebot und Berufsfindung zwischen individuellen Wünschen und gesellschaftlichen Bedarfen. Loccumer Protokolle, 2015,58. Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum, S. 35–43.

 

Kubis, Alexander; Röttger, Christof (2019): Der Löwenanteil der Geflüchteten wird in kleinen und mittleren Betrieben eingestellt, In: IAB-Forum 6. Dezember 2019, https://www.iab-forum.de/der-loewenanteil-der-gefluechteten-wird-in-kleinen-und-mittleren-betrieben-eingestellt/, Abrufdatum: 3. April 2020