Serie „Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung“

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Ob Depressionen, Zwangs- und Angststörungen, oder Schizophrenie – psychische Erkrankungen können jeden treffen und sind in Deutschland keine Seltenheit: Mehr als ein Viertel der Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren erkrankt im Verlauf eines Jahres an einer psychischen Störung. Grundsicherungsbeziehende sind noch häufiger davon betroffen. Gerade für sie ist es dann oft besonders schwer, wieder in eine geregelte Erwerbstätigkeit zurückzufinden – aber längst nicht unmöglich.

Wie psychisch erkrankte Leistungsempfängerinnen und -empfänger erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden können, analysierte das IAB in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Forscherinnen und Forschern des Zentrums für Evaluation und Politikberatung aus Berlin und dem Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Uni Leipzig.

Dabei lieferten die Forschenden eine aktuelle Bestandsaufnahme: Wie werden psychisch Erkrankte in den Jobcentern und psychiatrischen Einrichtungen betreut? Unter welchen Voraussetzungen gelingt oder misslingt die Arbeitsmarktintegration? Aber auch: Wie blicken die Betroffenen selbst auf ihre Situation und welche Rolle spielt Arbeit für sie? Auf dieser Grundlage geben die Forschenden Empfehlungen ab, wie die Wiedereingliederung von psychisch erkrankten Menschen in den Arbeitsmarkt weiter verbessert werden kann. Ihre zentralen Befunde präsentieren die Forschenden in dieser Serie.

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