Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ (2020 bis 2022)

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März 2020: Die Corona-Pandemie erschüttert die globale Wirtschaft. Länderübergreifende Lieferketten brechen binnen kürzester Zeit zusammen, die weltweite Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen stürzt ab, die Aktienmärkte fallen ins Bodenlose. In Europa schließt ein Land nach dem anderen seine Grenzen.

Die Folgen spürt nicht zuletzt die deutsche Exportwirtschaft bis ins Mark – darunter die heimischen Autokonzerne, die ihre Produktion komplett einstellen. Doch anders als in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 trifft es auch den heimischen Dienstleistungssektor mit voller Wucht: Als Folge des politisch verordneten Shut-Downs müssen viele Geschäfte, sofern sie nicht der täglichen Grundversorgung dienen, schließen. Vielen droht die Insolvenz. Deutschland schlittert in eine tiefe Rezession. Offen ist lediglich, wie tief diese sein wird und wie lange sie dauert.

Die Politik versucht, mit gigantischen Hilfspaketen dagegenzuhalten. So gewährt sie bedrohten Unternehmen massive Finanzhilfen und zahlt in bislang nie dagewesenem Umfang Kurzarbeitergeld aus. Gleichwohl sind die Folgen für den Arbeitsmarkt unübersehbar – eine immense Herausforderung auch für das IAB, an das sich derzeit viele Fragen richten, die für Deutschlands Zukunft essenziell sind: Wird sich der Arbeitsmarkt als ähnlich robust erweisen wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise? Oder drohen Massenentlassungen? Welche Branchen sind besonders betroffen? Wie wirksam sind die Maßnahmen der Politik? Und welche Lehren für Wirtschaft und Arbeitsmarkt lassen sich aus der Corona-Krise ziehen? Mit dieser Serie versucht das IAB, Antworten zu geben.

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