Fachkräftemangel herrscht typischerweise, wenn eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden sind. Davon zu unterscheiden sind die weniger gravierenden Fachkräfteengpässe. Sie liegen typischerweise dann vor, wenn in einer Region und in einem Beruf die Nachfrage das Angebot an Fachkräften vorübergehend übersteigt und die entsprechenden Arbeitsplätze daher oftmals nur mit größerer zeitlicher Verzögerung besetzt werden können. Eine trennscharfe Abgrenzung zwischen beiden Begriffen ist in der Praxis allerdings schwierig.
21. Februar 2017
Fachkräftemangel
Downloads
Das könnte Sie interessieren...
13. August 2026 | Arbeitsmarktpolitik
Warum die meisten Bundesländer aus der Berufseinstiegsbegleitung ausgestiegen sind
Die Berufseinstiegsbegleitung soll die Arbeitsmarktperspektiven förderungsbedürftiger Jugendlicher verbessern. Das Programm setzt jedoch eine Kofinanzierung durch die Bundesländer voraus, zu der ...weiterlesen
10. August 2026 | Erwerbsbeteiligung, Armut und Sozialpolitik
Generation Z so häufig im Arbeitsmarkt wie junge Leute seit Jahrzehnten nicht
Die Erwerbsbeteiligung junger Menschen ist seit 2015 deutlich gestiegen – ganz anders, als es gängige Klischees über die Generation Z vermuten lassen. Sie hat selbst in jüngster Zeit trotz ...weiterlesen
4. August 2026 | Arbeitsmarktpolitik
Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: erste positive Befunde zur Beschäftigungssituation nach fünfjähriger Förderung
Mit dem Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt” sollen Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen durch eine maximal fünfjährige geförderte ...weiterlesen