Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

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Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall bleibt Deutschland ökonomisch ein geteiltes Land. Die Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor groß und wird auf absehbare Zeit nicht verschwinden. Auch innerhalb der beiden Landesteile scheint der Abstand zwischen den wirtschaftlichen Kraftzentren und den strukturschwachen Regionen eher zu wachsen denn zu schrumpfen. Hinzu kommt, dass auch übergreifende Entwicklungen wie die Digitalisierung, der demografische Wandel oder die Energiewende sich regional höchst unterschiedlich auswirken – und nicht selten gerade diejenigen Landstriche besonders hart treffen, die ökonomisch ohnehin schon im Hintertreffen sind, wie sich etwa am Beispiel des Ausstiegs aus der Braunkohle zeigt. Grund genug also für das IAB, den vielfältigen regionalen Disparitäten am deutschen Arbeitsmarkt eine eigene Serie im IAB-Forum zu widmen.

Alle Artikel zu: Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

12. September 2019 |

Die Digitalisierung wirkt sich regional unterschiedlich aus

Katharina Dengler , Per Kropp

Mit der fortschreitenden Digitalisierung können immer mehr berufliche Tätigkeiten von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden. In den letzten Jahren haben sich diese ...weiterlesen

4. September 2019 |

Wächst die Kluft zwischen den Regionen?

Uwe Blien , Van Phan thi Hong , Ludwig von Auer , Sebastian Weinand

Die Unterschiede zwischen den regionalen Arbeitsmärkten sind nach wie vor erheblich – zwischen Stadt und Land ebenso wie zwischen Ost und West oder Nord und Süd. Eine langfristige Annäherung ist ...weiterlesen

Verödende Ortskerne hier, Wohnungsmangel und Verkehrsinfarkt dort: Die Kluft zwischen strukturschwachen ländlichen Regionen und boomenden Großstädten scheint unaufhörlich zu wachsen. Inwieweit ...weiterlesen