Serie „Zehn Jahre PASS“

In diesem Jahr feiern wir gleich drei Jubiläen: 50 Jahre IAB, 25 Jahre IAB-Betriebspanel und 10 Jahre PASS – Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“, auch bekannt als Studie „Lebensqualität und soziale Sicherung“. Mit dem Panel hat das IAB 2007 eine neue Datenbasis für die Arbeitsmarkt- und Armutsforschung in Deutschland aufgebaut. Hauptzweck der Befragung ist es, die Dynamik des Bezugs von Arbeitslosengeld II und die materiellen und sozialen Auswirkungen des Transferleistungsbezugs auf die betroffenen Haushalte zu erkunden. Dazu werden jährlich rund 15.000 Personen in 10.000 Haushalten mit und ohne Transferleistungsbezug befragt. Wahlweise telefonisch oder persönlich. Die Studie ist mittlerweile aus der Forschungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie dient nicht nur als Datenquelle, um aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu beschreiben, sondern ermöglicht Untersuchungen beispielsweise zum Gesundheitsverhalten oder zum sozialen Zusammenhalt der deutschen Bevölkerung. Neben der Wissenschaft ist der zweite große Empfänger der Studie die Politik. Für tragfähige Entscheidungen brauchen politische Akteure verlässliche und aktuelle Erkenntnisse aus repräsentativen Bevölkerungsbefragungen. Mit dem Fokus auf arbeits- und sozialpolitische Fragen gibt PASS so wichtige Impulse zur Ausgestaltung unserer Arbeitswelt und unseres Sozialstaates.

In unserer Serie „Zehn Jahre PASS“ präsentieren wir Ihnen die Hintergründe, die Befragungspraxis, die Datenaufbereitung sowie ausgewählte Studienergebnisse in Interviews, Videos und Forschungsbeiträgen.

Alle bisher erschienenen Beiträge der Serie „10 Jahre PASS“

13. Dezember 2017 |

Armut in Deutschland

Jonas Beste

Die Erforschung von Armut gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben der empirischen Sozialforschung. Typische Forschungsfragen befassen sich damit, was unter Armut zu verstehen ist, wer davon ...weiterlesen

Die Zahl der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland liegt seit Einführung der Grundsicherung im Jahr 2005 stets bei mehr als vier Millionen. Aber es gibt Bewegung, und die überwiegende ...weiterlesen

Katrin Auspurg, Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, erforscht mithilfe des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS), wie soziale ...weiterlesen

Willi Schneider ist als Interviewer für das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft tätig und befragt im Auftrag des IAB auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Panels „Arbeitsmarkt und ...weiterlesen

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Das zeigen auch die Forschungsergebnisse aus dem Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS). Obwohl die meisten ...weiterlesen

Sabine Fleger betreut zusammen mit Kolleginnen und Kollegen die Telefonhotline des infas Instituts für angewandte Sozialwissenschaft, das die jährlichen Befragungen für das Panel „Arbeitsmarkt ...weiterlesen

1. November 2017 |

„Im Kern geht es darum, den Datensalat zu entwirren“

Christian Dickmann vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft bereitet die Daten für das Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) auf und ist für den Datenschutz zuständig. Im ...weiterlesen

25. Oktober 2017 |

Wer zieht der Arbeit wegen um?

Sebastian Bähr

Regionale Mobilität ist wichtig auf dem deutschen Arbeitsmarkt, nicht nur als Ausgleichsmechanismus, sondern auch als individuelle Strategie von Erwerbstätigen und Arbeitslosen. Denn der ...weiterlesen

18. Oktober 2017 |

„Vom Interview bis zum Datensatz sind viele Schritte nötig“

Mehr als 30.000 Personen haben seit Dezember 2006 an den Befragungen für das Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) teilgenommen. Die Wissenschaftler Arne Bethmann und Claudia Wenzig ...weiterlesen

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