Eine sogenannte  „Vorrangprüfung“ bezüglich einer Beschäftigung von Ausländen aus Drittstaaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt besteht aus zwei Teilen:

1. Es wird geprüft, ob bevorrechtigte Bewerber für eine Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen (Deutsche, EU-Bürger oder Personen, die eine Niederlassungs-  bzw. Aufenthaltserlaubnis haben).

2. Die Arbeits- und Lohnbedingungen dürfen nicht ungünstiger sein als für inländische Arbeitnehmer (Beschäftigungsbedingungsprüfung).

Die Vorrangprüfung wird ausgesetzt für Mangelberufe (entsprechend Positivliste); eine Beschäftigungsbedingungsprüfung bleibt bei Mangelberufen bestehen.