17. Januar 2020 | Betriebe und Personalbedarf

Krank zur Arbeit? Präsentismus ist in Deutschland weit verbreitet

Anne Sophie Dietrich, Karolin Hiesinger

In Deutschland gehen viele Beschäftigte trotz Krankheit ihrer Arbeit nach. Dies hat auch mit den Arbeitsbedingungen und der Angst vor Jobverlust zu tun. Es erscheint deshalb sinnvoll, stärker auf ein angemessenes Gesundheitsverhalten hinzuwirken. ...weiterlesen

10. Januar 2020 | Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Berufswechsel: Ursachen für regionale Unterschiede

Jutta Winters

Dr. Michaela Fuchs und Dr. Duncan Roth vom Regionalen Forschungsnetz des IAB gehen im Videointerview auf das Phänomen regional gehäufter Berufswechsel ein. So verlassen beispielsweise in Thüringen und Bayern auffallend mehr Erwerbstätige ihren Betrieb, um gleichzeitig ihren Beruf zu wechseln, als im Ruhrgebiet. ...weiterlesen

19. Dezember 2019 | Serie „IAB-Stellenerhebung“

Video: 30 Jahre IAB-Stellenerhebung

Jutta Winters

1989 startete die IAB-Stellenerhebung, damals unter dem Namen „IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots“, mit dem Anspruch, eine repräsentative Datengrundlage zur Gesamtzahl und zur Struktur offener Stellen sowie zu Stellenbesetzungs­prozessen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu schaffen. ...weiterlesen

18. Dezember 2019 | Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Warum die Löhne von Männern regional stärker variieren als die von Frauen

Michaela Fuchs, Anja Rossen, Antje Weyh, Gabriele Wydra-Somaggio

Das Lohnniveau in Deutschland unterscheidet sich deutlich zwischen den Regionen. Dafür sind vor allem die Löhne der Männer verantwortlich, denn sie sind im Schnitt nicht nur wesentlich höher, sondern variieren auch regional stärker als die der Frauen. ...weiterlesen

16. Dezember 2019 | Berufliche Arbeitsmärkte

Ingenieur- und Naturwissenschaften: In manchen MINT-Fächern dominieren Frauen

Luisa Braunschweig, Bernhard Christoph, Franziska Schreyer

MINT-Fächer – das Kürzel steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik – gelten gemeinhin als Männerdomäne. Frauen sind allerdings in bestimmten Teilbereichen schon länger relativ stark vertreten. Dies gilt etwa für die Verfahrenstechnik, die Gesundheits- oder Textiltechnik und für viele naturwissenschaftliche Fächer. ...weiterlesen

Kurz notiert

20. Juli 2018

Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen

In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

3. Dezember 2018

Entgelte von Pflegekräften – große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen

Bei den Löhnen im Pflegebereich klaffen nach wie vor erhebliche Unterschiede. Dies zeigt eine aktuelle Analyse aus dem Regionalen Forschungsnetz des IAB. So wird in der Krankenpflege deutlich besser bezahlt als in der Altenpflege. Auch die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Zudem verdienen Pflegekräfte in Krankenhäusern mehr als Pflegekräfte in der stationären Pflege, und diese wiederum mehr als solche in der ambulanten Pflege.

20. Juli 2018

50 Jahre IAB – Wissen verändert Perspektiven

Das IAB wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit gegründet und feierte im Berichtsjahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Reihe besonderer Aktivitäten. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2017 sind im aktuellen IAB-Jahresbericht beschrieben. Prof. Dr. Joachim Möller, seit Oktober 2007 Direktor des IAB, zieht in einem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit und wirft einen Blick in die Zukunft. Das vollständige Interview finden Sie in einem gesonderten Kapitel.

Grafik aktuell

In der Automobilindustrie hängen besonders viele Arbeitsplätze vom Export in das Vereinigte Königreich ab

7. Januar 2020

Im Jahr 2017 standen 5,5 Prozent der Arbeitsplätze in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen direkt oder indirekt in Zusammenhang mit Exporten in das Vereinigte Königreich – das entspricht gut 60 Tausend Arbeitsplätzen. Damit steht die Branche nicht nur beim Anteil, sondern auch bei der Anzahl der exportabhängigen Arbeitsplätze an der Spitze der Top-10-Branchen. In kleineren Branchen bedeutet ein hoher Anteil nicht zwingend eine große Anzahl. So ist z. B. der „Sonstige Fahrzeugbau“ mit einem Wert von 5,4 Prozent anteilsmäßig auf dem zweiten Platz, mit einer absoluten Zahl von gut 10 Tausend sind aber vergleichsweise wenige Arbeitsplätze vom Export in das Vereinigte Königreich abhängig. Ausführliche Informationen dazu lesen Sie im IAB-Kurzbericht 1/2020.