14. Juni 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Homeoffice in der Corona-Krise: Vorbehalte haben abgenommen

Philipp Grunau, Georg-Christoph Haas

Zwischen August 2020 und Februar 2021 stieg die Zahl der Beschäftigten, die Homeoffice nutzen, vor allem aufgrund des Infektionsgeschehens von 25 auf 36 Prozent. In dieser Zeit nahmen auch die Vorbehalte von Arbeitgebern und Beschäftigten gegenüber Homeoffice deutlich ab. ...weiterlesen

10. Juni 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten

Alexander Kubis, Martin Popp

Die Zahl der Beschäftigten sowie der offenen Stellen im Helfer- und Fachkräftebereich ist im Pandemie-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, deren gesuchte Qualifikation den beruflichen Anforderungsniveaus „Spezialist“ oder „Experte“ entspricht, erweist sich demgegenüber bislang als relativ robust. ...weiterlesen

28. Mai 2021 | Regionale Arbeitsmärkte

Die Rückwanderung von Arbeitskräften mildert die demografische Herausforderung vieler ländlicher Regionen nur selten

Johannes Stiller, Moritz Meister, Annekatrin Niebuhr, Jan Cornelius Peters

In öffentlichen Debatten wird oft die Hoffnung geäußert, dass die Rückwanderung von Arbeitskräften die demografische Situation ländlicher Räume in Deutschland verbessern kann. Tatsächlich machen Rückwanderungen einen bedeutenden Anteil der Binnenwanderung von Arbeitskräften aus. ...weiterlesen

20. Mai 2021 | Podium

Nürnberger Gespräche: Mit Wumms aus der Krise – was hat´s dem Arbeitsmarkt gebracht?

Jana Bart

„Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen.“ Mit diesen Worten kündigte Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Juni 2020 ein 130 Milliarden Euro schweres Konjunkturprogramm an – neben der Kurzarbeit eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Folgen der Krise aufzufangen. Wie erfolgreich waren diese Maßnahmen? Wie sehen die weiteren Perspektiven für Beschäftigte und Unternehmen aus? ...weiterlesen

10. Mai 2021 | Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020“

Entwicklungen in der Grundsicherung seit 2010: Die Corona-Krise hat den positiven Trend vorerst gestoppt

Kerstin Bruckmeier, Tobias Graf, Katrin Hohmeyer, Torsten Lietzmann

Die positive Arbeitsmarktentwicklung in den Jahren vor der Covid-19-Pandemie hatte sich auch in der Grundsicherung niedergeschlagen. 2019 gab es eine Million weniger erwerbsfähige Bezieher von Grundsicherungsleistungen als noch im Jahr 2010. ...weiterlesen

Kurz notiert

22. Januar 2021

Video: „Wie wirkt sich die Covid-19-Pandemie auf Migranten aus?“

In der Reihe „Wissenschaft trifft Praxis“ 2020 analysierten IAB-Forscher Prof. Herbert Brücker und Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, wie sich die Covid-19-Pandemie auf die Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten auswirkt und diskutierten mögliche politische Maßnahmen. Sehen Sie jetzt auf dem IAB-Youtube-Kanal das komplette Video zur Veranstaltung.

30. Juni 2020

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

14. Januar 2021

Neue Studie zu den Effekten arbeitsmarktpolitischer Reformen

Eine neue Studie des IAB untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Konnten die Reformen ein breiteres Angebot an Beschäftigungsoptionen schaffen oder hatten sie einen erkennbaren Preis wie schlechtere Beschäftigungsbedingungen? Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und wie sich die Flexibilisierung auf diese in unterschiedlichem Maße auswirkte.

Grafik aktuell

Tarifbindung nimmt in Deutschland im Jahr 2020 weiter ab

19. Mai 2021

Im Jahr 2020 arbeiteten rund 45 Prozent der westdeutschen und etwa 32 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten in einem Betrieb, in dem ein Branchentarifvertrag galt. 2019 traf das noch für 46 beziehungsweise 34 Prozent zu. Der rückläufige Trend in der Branchentarifbindung setzt sich damit fort. Detailliertere Informationen zur Tarifbindung im Jahr 2020 finden Sie in den Aktuellen Daten und Indikatoren „Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung – Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2020“.

Das Liniendiagramm zeigt die Anteile der Beschäftigten, die in Betrieben mit Tarifbindung arbeiten. Der Trend ist in Betrieben der Gesamtwirtschaft seit dem Jahr 1996 rückläufig, wobei die Tarifabdeckung im Westen deutlich höher ist als im Osten. So liegt der Anteil in Westdeutschland im Jahr 1996 bei 70 Prozent und fällt bis 2020 auf 45 Prozent. In Ostdeutschland sank er von 56 Prozent im Jahr 1996 auf 32 Prozent im Jahr 2020. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in Betrieben der Privatwirtschaft. Dieser Darstellung basiert auf Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von rund 15.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.