6. Dezember 2019 | Serie „IAB-Stellenerhebung“

Der Löwenanteil der Geflüchteten wird in kleinen und mittleren Betrieben eingestellt

Alexander Kubis, Christof Röttger

Die seit 2015 nach Deutschland geflüchteten Menschen kommen zunehmend am Arbeitsmarkt an. Neben Großbetrieben engagieren sich hier auch viele kleine und mittlere Betriebe und beschäftigen Geflüchtete. Bei insgesamt großen Integrationsfortschritten finden viele Geflüchtete bislang allerdings oft nur Jobs im Helferbereich. ...weiterlesen

20. November 2019 | Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Wider den trügerischen Schein: Wie Kartogramme uns helfen können, klarer zu sehen

Michaela Fuchs, Oskar Jost, Klara Kaufmann, Oliver Ludewig, Antje Weyh

Klassische Kartendarstellungen können in die Irre führen. So dürfte es viele überraschen, dass Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Arbeitslose hat als der gesamte Osten Deutschlands – Berlin eingeschlossen. Einer der Gründe: Ostdeutschland ist flächenmäßig sehr viel größer und fällt damit stärker ins Auge. ...weiterlesen

13. November 2019 | Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Warum die Digitalisierung manche Bundesländer stärker betrifft als andere

Gabriele Wydra-Somaggio

Wie viele Jobs in einem Bundesland durch digitale Technologien ersetzt werden können, hängt maßgeblich von der regionalen Branchen- und Berufsstruktur ab. Am Beispiel ausgewählter Berufssegmente lässt sich zeigen, dass sich die Bundesländer diesbezüglich stark voneinander unterscheiden. ...weiterlesen

12. November 2019 | Betriebe und Personalbedarf

IAB-Stellenerhebung 3/2019: Leichter Rückgang bei der Personalnachfrage

Alexander Kubis

Im dritten Quartal 2019 gab es bundesweit rund 1,36 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Zahl der offenen Stellen sank damit gegenüber dem zweiten Quartal 2019 um rund 30.000. Sie liegt aber immer noch um 120.000 über dem dritten Quartal 2018. Das geht aus einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB, der IAB-Stellenerhebung, hervor. ...weiterlesen

6. November 2019 | Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Die Bedeutung von Helfertätigkeiten ist regional sehr unterschiedlich

Klara Kaufmann, Barbara Schwengler, Doris Wiethölter

In der aktuellen Diskussion um Themen wie Fachkräftemangel und Digitalisierung spielen Helfertätigkeiten meist eine untergeordnete Rolle. Ihre Bedeutung, so ein gängiges Argument, sei unweigerlich im Schwinden begriffen. Umso bemerkenswerter ist, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Helfertätigkeiten nach Jahrzehnten des steten Rückgangs in den letzten Jahren wieder gestiegen ist. ...weiterlesen

Kurz notiert

20. Juli 2018

Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen

In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

3. Dezember 2018

Entgelte von Pflegekräften – große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen

Bei den Löhnen im Pflegebereich klaffen nach wie vor erhebliche Unterschiede. Dies zeigt eine aktuelle Analyse aus dem Regionalen Forschungsnetz des IAB. So wird in der Krankenpflege deutlich besser bezahlt als in der Altenpflege. Auch die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Zudem verdienen Pflegekräfte in Krankenhäusern mehr als Pflegekräfte in der stationären Pflege, und diese wiederum mehr als solche in der ambulanten Pflege.

20. Juli 2018

50 Jahre IAB – Wissen verändert Perspektiven

Das IAB wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit gegründet und feierte im Berichtsjahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Reihe besonderer Aktivitäten. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2017 sind im aktuellen IAB-Jahresbericht beschrieben. Prof. Dr. Joachim Möller, seit Oktober 2007 Direktor des IAB, zieht in einem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit und wirft einen Blick in die Zukunft. Das vollständige Interview finden Sie in einem gesonderten Kapitel.

Grafik aktuell

Beschäftigung 65+ steigt leicht an

7. November 2019

Der Anteil der Personen, die über das Regelrentenalter hinaus einer meldepflichtigen Beschäftigung nachgehen, liegt bei Personen vom Geburtsjahrgang 1939 bis 1945 etwa zwischen 10 und 11 Prozent und steigt bis zum Jahrgang 1950 langsam aber stetig bis auf rund 14 Prozent an. Der tendenzielle Rückgang der absoluten Zahlen bei den Geburtskohorten 1939 bis zur 1945 und der Anstieg bei den Folgejahrgängen ist hauptsächlich auf die kriegsbedingt kleineren Kohorten bzw. die steigenden Geburtenziffern der Nachkriegszeit zurückzuführen. Insgesamt bildet die geringfügige Beschäftigung den Großteil der registrierten Erwerbstätigkeit nach der Regelaltersgrenze – Vollzeitbeschäftigung hingegen kommt relativ selten vor.
Detaillierte Informationen dazu lesen Sie im IAB-Kurzbericht 15/2019“.

Grafik: Abhängig Beschäftigte sechs Monate nach erreichen des gesätzlichen Renteneintrittalters 65+