18. September 2019 | Serie „Zukunft der Grundsicherung“

Leistungsberechtigte mit gesundheitlichen Einschränkungen: Nicht jeder ist erwerbsfähig

Mark Trappmann, Philipp Ramos Lobato, Stefanie Unger, Torsten Lietzmann

Erwerbsfähigkeit ist eine der Voraussetzungen, um Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen zu können. Im Vergleich zu den Regelungen anderer europäischer Länder wird dabei hierzulande eine weite Definition zugrunde gelegt. Dadurch befinden sich unter den Leistungsberechtigten nicht wenige Personen, die ...weiterlesen

12. September 2019 | Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Die Digitalisierung wirkt sich regional unterschiedlich aus

Katharina Dengler , Per Kropp

Mit der fortschreitenden Digitalisierung können immer mehr berufliche Tätigkeiten von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden. In den letzten Jahren haben sich diese Substituierbarkeitspotenziale in fast allen Berufen erhöht. Allerdings gilt dies für die Regionen in Deutschland in höchst unterschiedlichem Maße. ...weiterlesen

4. September 2019 | Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive"

Wächst die Kluft zwischen den Regionen?

Uwe Blien, Van Phan thi Hong, Ludwig von Auer, Sebastian Weinand

Die Unterschiede zwischen den regionalen Arbeitsmärkten sind nach wie vor erheblich – zwischen Stadt und Land ebenso wie zwischen Ost und West oder Nord und Süd. Eine langfristige Annäherung ist nur bei der Höhe der Arbeitslosigkeit zu erkennen, nicht aber bei Einkommen und Beschäftigung. ...weiterlesen

28. August 2019 | Interviews

Gesund arbeiten bis 67 – wird das gut gehen?

Jutta Winters

Im Zuge des demografischen Wandels steigt das Renteneintrittsalter bis 2031 auf 67 Jahre. Prof. Dr. med. Hans Martin Hasselhorn, Arbeitswissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, spricht im Videointerview mit dem IAB-Forum unter anderem darüber, wie unterschiedlich Erwerbstätige mit dem steigenden Rentenalter umgehen, und welche Maßnahmen Politik und Wirtschaft ergreifen können, ...weiterlesen

22. August 2019 | Serie "IAB-Stellenerhebung"

Arbeitgeber bewerten die Dienstleistungen der Bundesagentur für Arbeit überwiegend positiv

Mario Bossler, Alexander Kubis, Martina Rebien

Der Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber bei ihrer Personalsuche und berät zu arbeitsmarkt- und beschäftigungsrelevanten Themen. Obwohl das Dienstleistungsangebot überwiegend sehr positiv bewertet wird, nimmt es nur ein Teil der Arbeitgeber in Anspruch – auch deswegen, weil es fast einem Drittel der kleineren Betriebe nicht bekannt ist. ...weiterlesen

Kurz notiert

20. Juli 2018

Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen

In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

3. Dezember 2018

Entgelte von Pflegekräften – große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen

Bei den Löhnen im Pflegebereich klaffen nach wie vor erhebliche Unterschiede. Dies zeigt eine aktuelle Analyse aus dem Regionalen Forschungsnetz des IAB. So wird in der Krankenpflege deutlich besser bezahlt als in der Altenpflege. Auch die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Zudem verdienen Pflegekräfte in Krankenhäusern mehr als Pflegekräfte in der stationären Pflege, und diese wiederum mehr als solche in der ambulanten Pflege.

20. Juli 2018

50 Jahre IAB – Wissen verändert Perspektiven

Das IAB wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit gegründet und feierte im Berichtsjahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Reihe besonderer Aktivitäten. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2017 sind im aktuellen IAB-Jahresbericht beschrieben. Prof. Dr. Joachim Möller, seit Oktober 2007 Direktor des IAB, zieht in einem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit und wirft einen Blick in die Zukunft. Das vollständige Interview finden Sie in einem gesonderten Kapitel.

Grafik aktuell

Betriebe nennen unterschiedliche Gründe für Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung

28. August 2019

Bei rund einem Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen im Jahr 2018 war der Stellenbesetzungsprozess aus betrieblicher Sicht schwierig, weil es zu wenige Bewerber gab. Bei 24 Prozent resultierten die Schwieigkeiten aus einer unzureichenden Qualifikation der Bewerber. In 16 Prozent der Fälle waren die Lohn- bzw. Gehaltsforderungen der Bewerber nach Angaben der Betriebe zu hoch, bei 15 Prozent waren die Bewerber nicht bereit, die gegebenen Arbeitsbedingungen zu erfüllen. Bei allen diesen Gründen ist 2018 im Vergleich zu den Vorjahren ein tendenzieller Anstieg zu sehen. Diese Angaben basieren auf Daten der IAB-Stellenerhebung, einer repräsentativen Betriebsbefragung in Deutschland.

Grafik: Gründe für die Besetzungsschwierigkeiten bei Neueinstellungen, Angaben der Betriebe in Prozent