18. Januar 2022 | Lohn und Beschäftigung

Persönlichkeitsmerkmale tragen insbesondere bei hohen Einkommen zur Lohnlücke zwischen den Geschlechtern bei

Matthias Collischon

Frauen verdienen im Schnitt noch immer deutlich weniger als Männer. Die Gründe sind vielfältig und noch nicht vollständig geklärt. Zu den bislang wenig beachteten Einflussfaktoren zählen geschlechtsspezifische Persönlichkeitseigenschaften. Sie dürften insbesondere bei individuellen Gehaltsverhandlungen einen nicht unerheblichen Unterschied machen. ...weiterlesen

28. Dezember 2021 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind 2020 um 11,5 Milliarden Euro gestiegen

Enzo Weber, Karl Heinz Hausner, Heidemarie Engelhard

Die Corona-Krise hat die Zahl der Arbeitslosen im Jahr 2020 deutlich erhöht. Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 22 Prozent. Sie beliefen sich insgesamt auf 62,8 Milliarden Euro. ...weiterlesen

22. Dezember 2021 | Porträts

„Stehen bleiben ist für mich keine Option“

Christiane Keitel

Kommunikationsstark und voller Begeisterung leitet Dana Müller das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im IAB. Denn es bietet nicht nur einige der größten Datenschätze Deutschlands, es besteht aus einer quirligen Truppe mit vielfältigen Aufgaben. Hier steht auch in Zeiten von Corona niemand still – besonders nicht die Chefin, die sich den Herausforderungen von Lockdowns und Digitalisierung unerschrocken entgegenstellt. ...weiterlesen

15. Dezember 2021 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Arbeitslose in der Grundsicherung erhöhen die Beschäftigungsquote langfristig und unabhängig von der Staatsangehörigkeit

Tobias Haepp, Zein Kasrin, Markus Kiesel, Cordula Zabel

Auch arbeitslose Grundsicherungsbeziehende ohne deutsche Staatsangehörigkeit profitieren von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. ...weiterlesen

13. Dezember 2021 | Personengruppen

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung: Wer von einer Schonfrist bei Vermögensanrechnung und Aufwendungen für die Unterkunft profitieren würde

Jonas Beste, Mark Trappmann, Jens Wiederspohn

Von einer Karenzzeit für die Prüfung von Vermögen und Angemessenheit der Wohnung würden insbesondere Personen profitieren, die über eine abgeschlossene Berufsausbildung und über eine längere Erwerbshistorie verfügen. ...weiterlesen

Kurz notiert

10. September 2021

IAB-Arbeitsmarktbarometer und Europäisches Arbeitsmarktbarometer

IAB-Arbeitsmarktbarometer und Europäisches Arbeitsmarktbarometer erscheinen monatlich. Sie zeigen die zu erwartende kurzfristige Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung auf dem deutschen beziehungsweise europäischen Arbeitsmarkt. Sie basieren jeweils auf Befragungen lokaler und regionaler Arbeitsagenturen.

30. Juni 2020

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

22. Dezember 2021

Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022“

Die IAB-Broschüre fasst zentrale wissenschaftliche Befunde zu zahlreichen wichtigen Arbeitsmarktthemen kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus diesen Befunden abgeleitet wurden.

Grafik aktuell

Aus Sicht der Betriebe hat sich die Produktivität durch Homeoffice meist nicht verschlechtert

3. Dezember 2021

Rund 60 Prozent der Homeoffice-Betriebe geben an, dass die Arbeit im Homeoffice keine Auswirkungen auf die Produktivität der Beschäftigten hat. Auch in anderen ausgewählten Bereichen stellt der größte Teil der Betriebe keine Veränderungen fest. Mit Fokus auf negative und positive Einschätzungen ergibt sich das folgende Bild: Die Auswirkungen auf innerbetriebliche Kommunikation und das Einarbeiten von neuen Beschäftigten werden von einem größeren Anteil der Betriebe negativ gesehen. Die Arbeitsmoral, die Produktivität sowie die Qualität der Arbeit hingegen sieht der größere Anteil der Betriebe verbessert. Detailliertere Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Betriebe finden Sie in den Ergebnisse aus Welle 19 der Studie „Betriebe in der Corona-Krise“.

Das gestapelte Balkendiagramm zeigt die Einschätzung der Betriebe zu den Auswirkungen von Homeoffice in der Covid-19-Pandemie. Dargestellt sind die Anteile der Betriebe, die Homeoffice anbieten und die folgenden Effekte infolge des Homeoffice auf verschiedene Bereiche im Betrieb beobachtet haben: positive Auswirkungen, keine Auswirkungen und negative Auswirkungen. Zusätzlich ist noch der Anteil abgebildet, der „weiß nicht“ angegeben hatte, bzw. keine Angabe gemacht hat. Die genannten Angaben sind für jeden Bereich in je einem Balken gestapelt und addieren sich dort zu 100 Prozent. Abgebildet sind die Bereiche: Arbeitsmoral, Produktivität der Beschäftigten, Qualität der geleisteten Arbeit, Kommunikation zwischen den Beschäftigten, Kommunikation zwischen Beschäftigten und Führungskräften sowie Anleitung bzw. Einarbeitung von neuen Beschäftigten. Eine genauere Beschreibung der Grafik können sie dem Text entnehmen, der bei der Grafik steht. Die Darstellung basiert auf Werten der IAB-Betriebsbefragung „Betriebe in der Corona-Krise“, Welle 19, die vom 2.11. bis 16.11.2021 stattfand.