22. Mai 2020 | Regionale Arbeitsmärkte

Eine Deregulierung der Ladenöffnungszeiten hätte auch in Bayern zu mehr Beschäftigung im Lebensmitteleinzelhandel geführt

Mario Bossler, Michael Oberfichtner, Vinzenz Pyka

Während die meisten Bundesländer ihre Ladenöffnungszeiten liberalisiert haben, hält Bayern bislang an seinen restriktiveren Regelungen fest. Aus diesem Grund hat sich die Zahl der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel dort weniger positiv entwickelt als in vergleichbaren Bundesländern. ...weiterlesen

20. Mai 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe

Sandra Dummert, Philipp Grunau, Dana Müller, Philipp vom Berge

Die Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen, insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung, letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. ...weiterlesen

18. Mai 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Weiterbildung in der Corona-Krise: E-Learning ist eine Chance für Unternehmen

Simon Janssen, Ute Leber

Ähnlich wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 ist in der aktuellen Corona-Krise zu erwarten, dass die Betriebe ihr Weiterbildungsangebot stark einschränken. Dabei bietet sich ihnen mit E-Learning gerade jetzt eine vergleichsweise kostengünstige, örtlich und zeitlich flexible Möglichkeit, um ihre Beschäftigten etwa in Phasen der Kurzarbeit weiterzubilden. ...weiterlesen

15. Mai 2020 | IAB-Debattenbeiträge

Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten

Ulrich Walwei

Um Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Corona-Krise zu stabilisieren, nimmt der Staat sehr viel Geld in die Hand. Dies tut er aus gutem Grund. Gleichwohl darf und muss über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutiert werden, denn staatliche Ausgabenprogramme schaffen fast immer massive Zielkonflikte. Hinzu kommt: Staatliches Geld allein wird nicht reichen, um den Arbeitsmarkt zu schützen. ...weiterlesen

6. Mai 2020 | Arbeitsmarktentwicklung und -prognose

Wegen der Corona-Krise können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen

Susanne Wanger, Enzo Weber

Um das Corona-Virus einzudämmen, hat Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen und unter anderem Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle sind beträchtlich und dürften das während der Finanzkrise 2008/2009 erreichte Niveau deutlich überschreiten. ...weiterlesen

Kurz notiert

30. März 2020

Neue IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine neue IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

15. Mai 2020

Befristungen verloren im Jahr 2019 an Bedeutung

Zwischen 2018 und 2019 sind Befristungen sowohl bei den bereits Beschäftigten wie auch bei den Neueinstellungen gesunken. Die Anzahl derjenigen, die in eine unbefristete Beschäftigung übernommen werden, war weiterhin hoch. Über 70 Prozent der Übernommenen waren zuvor sachgrundlos befristet eingestellt.

28. April 2020

IAB-Arbeitsmarktbarometer stürzt massiv ab

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer stürzte im April gegenüber dem Vormonat um 6,8 Punkte ab. Mit 93,5 Punkten weist der Frühindikator damit den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen auf. Der Rückgang ist beispiellos – das gilt sowohl für das Arbeitsmarktbarometer insgesamt wie für seine Einzelkomponenten, die Arbeitslosigkeitsentwicklung und den Beschäftigungsausblick.

Grafik aktuell

Digitale Kanäle liegen bei der betrieblichen Personalsuche hoch im Trend

14. Mai 2020

Die Grafik zeigt, wieviel Prozent der Betriebe die angegebenen Wege bei der Personalsuche für offene sozialversicherungspflichtige Stellen nutzen und wie häufig sie über den jeweiligen Weg eine solche Stelle tatsächlich besetzen konnten. Der mit 57 Prozent am zweithäufigsten genutzte Suchweg über eigene Mitarbeiter bzw. persönliche Kontakte ist der mit Abstand erfolgreichste: 33 Prozent der Betriebe gaben an, dass so eine Neueinstellung zustande kam. Es fällt auf, dass zwei der drei beliebtesten Suchwege digitale Kanäle sind: 52 Prozent der Betriebe suchen neues Personal über private Internet-Jobbörsen und 66 Prozent über die eigene Homepage. Die Summe der Neueinstellungen, die über diese Kanäle rekrutiert wurden, liegt nach Angaben der Betriebe ebenfalls bei 33 Prozent. Diese Angaben basieren auf Daten der IAB-Stellenerhebung, einer repräsentativen Betriebsbefragung in Deutschland.

Abbildung: "Wege der betrieblichen Personalrekrutierung 2019, Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent";Die „Auswahl aus Auszubildenden, Leiharbeitern und Praktikanten“ sowie die private Arbeitsvermittlung zählen zu den am wenigsten genutzten Wegen bei der betrieblichen Personalsuche und sie führen auch kaum zu Neueinstellungen: Nur drei bzw. vier Prozent der Betriebe gaben an, dass sie über diesen Weg eine Stelle besetzen konnten. Am häufigsten wurde die eigene Homepage zur Personalrekrutierung eingesetzt (von 65 % der Betriebe), was auch bei 17 Prozent zu einer Stellenbesetzung führte. Der mit 57 Prozent am zweithäufigsten genutzte Suchweg über eigene Mitarbeiter bzw. persönliche Kontakte ist der mit Abstand erfolgreichste: 33 Prozent der Betriebe gaben an, dass so eine Neueinstellung zustande kam