13. Januar 2021 | Soziale Ungleichheit, Erwerbslosigkeit und Teilhabe

Erwerbslose in der Grundsicherung: Welche Faktoren begünstigen die Aufnahme stabiler Beschäftigungsverhältnisse?

Katharina Dengler , Katrin Hohmeyer, Cordula Zabel

Entgegen verbreiteter Annahmen nehmen erwerbslose Arbeitslosengeld-II-Beziehende in einem nicht zu vernachlässigenden Umfang (wieder) eine Beschäftigung auf. Diese Beschäftigungsverhältnisse sind jedoch oft nicht von langer Dauer – kein ganz neuer Befund. ...weiterlesen

28. Dezember 2020 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind 2019 leicht gestiegen

Enzo Weber, Karl Heinz Hausner, Heidemarie Engelhard

Vor der Corona-Krise war die Zahl der Arbeitslosen im Jahr 2019 noch einmal gesunken. Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, legten aber im Vorjahresvergleich leicht um 1,6 Prozent zu. Sie beliefen sich insgesamt auf 51,3 Milliarden Euro. ...weiterlesen

21. Dezember 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Potenzial für Homeoffice noch nicht ausgeschöpft

Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Armin Aminian , Nils Backhaus, Anita Tisch

Die Covid-19-Pandemie hat zu einer deutlich stärkeren Nutzung von Homeoffice und entsprechenden Mehrinvestitionen der Betriebe geführt. Das Potenzial für Homeoffice ist indes noch keineswegs ausgeschöpft. Das zeigen aktuelle Daten aus der IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“. ...weiterlesen

Kurz notiert

22. Januar 2021

Video: „Wie wirkt sich die Covid-19-Pandemie auf Migranten aus?“

In der Reihe „Wissenschaft trifft Praxis“ 2020 analysierten IAB-Forscher Prof. Herbert Brücker und Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, wie sich die Covid-19-Pandemie auf die Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten auswirkt und diskutierten mögliche politische Maßnahmen. Sehen Sie jetzt auf dem IAB-Youtube-Kanal das komplette Video zur Veranstaltung.

30. Juni 2020

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

14. Januar 2021

Neue Studie zu den Effekten arbeitsmarktpolitischer Reformen

Eine neue Studie des IAB untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Konnten die Reformen ein breiteres Angebot an Beschäftigungsoptionen schaffen oder hatten sie einen erkennbaren Preis wie schlechtere Beschäftigungsbedingungen? Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und wie sich die Flexibilisierung auf diese in unterschiedlichem Maße auswirkte.

Grafik aktuell

Bis zum Jahr 2040 entstehen die wenigsten Arbeitsplätze in den ostdeutschen Flächenstaaten

20. Januar 2021

Die Grafik zeigt den zu erwartenden Auf- und Abbau von Arbeitsplätzen in den einzelnen Bundesländern. Die Zahlen resultieren aus dem Vergleich der prognostizierten Arbeitswelt im Jahr 2040 mit der von 2020 und reflektieren die vorhergesagten Veränderungen der regionalen Wirtschaftsstruktur. Absolut betrachtet werden die meisten Arbeitsplätze in den bevölkerungsstarken westdeutschen Flächenstaaten auf- beziehungsweise abgebaut, wobei sich Auf- und Abbau in etwa die Waage halten. Relativ betrachtet entstehen bis 2040 die meisten Arbeitsplätze in den beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg und die wenigsten in den ostdeutschen Flächenstaaten. In den Letzteren wird prozentual auch der größte Arbeitsplatzabbau erwartet. Detailliertere Informationen dazu lesen Sie im IAB-Kurzbericht 1/2021.

Die Grafik zeigt den zu erwartenden Auf- und Abbau von Arbeitsplätzen in den einzelnen Bundesländern absolut (in Tausend) und in Prozent. Die Zahlen resultieren aus dem Vergleich der prognostizierten Arbeitswelt im Jahr 2040 mit der von 2020 und reflektieren die vorhergesagten Veränderungen der regionalen Wirtschaftsstruktur. Absolut betrachtet werden die meisten Arbeitsplätze in den bevölkerungsstarken westdeutschen Flächenstaaten auf- beziehungsweise abgebaut, wobei sich Auf- und Abbau in etwa die Waage halten. Relativ betrachtet entstehen bis 2040 die meisten Arbeitsplätze in den beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg und die wenigsten in den ostdeutschen Flächenstaaten. In den Letzteren wird prozentual auch der größte Arbeitsplatzabbau erwartet. Die Darstellung beruht auf Daten aus dem QuBe-Projekt, Basisprojektion 6. Welle. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.