10. Mai 2021 | Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020“

Entwicklungen in der Grundsicherung seit 2010: Die Corona-Krise hat den positiven Trend vorerst gestoppt

Kerstin Bruckmeier, Tobias Graf, Katrin Hohmeyer, Torsten Lietzmann

Die positive Arbeitsmarktentwicklung in den Jahren vor der Covid-19-Pandemie hatte sich auch in der Grundsicherung niedergeschlagen. 2019 gab es eine Million weniger erwerbsfähige Bezieher von Grundsicherungsleistungen als noch im Jahr 2010. ...weiterlesen

5. Mai 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft

Carina Sperber, Daniel Giehl, Ulrich Walwei

Anders als die Finanzkrise 2008/2009 trifft die Corona-Krise Menschen in atypischen Erwerbsformen wie Solo-Selbstständigkeit und Minijobs besonders hart. Sie arbeiten nicht nur überproportional häufig in krisengebeutelten Wirtschaftszweigen wie der Gastronomie oder der Kultur- und Freizeitbranche. Sie sind im Regelfall auch deutlich schlechter sozial abgesichert als regulär Beschäftigte. ...weiterlesen

26. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Befristungen im zweiten Jahr in Folge rückläufig

Christian Hohendanner

Die Zahl der befristet Beschäftigten sank zwischen 2018 und 2020 von 3,2 auf 2,4 Millionen. Dahinter stehen zwei unterschiedliche Entwicklungen: Im Jahr 2019 wurden noch viele befristet Beschäftigte in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen. Im Corona-Jahr 2020 hingegen sackte vor allem die Zahl der Neueinstellungen, auch der befristeten, deutlich ab. ...weiterlesen

22. April 2021 | Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020“

„Wir brauchen einen verstärkten Dialog zwischen Politik und Wissenschaft.“ Ein Interview mit Vanessa Ahuja

Holger Bähr, Martin Dietz, Martin Schludi

Durch Corona steht auch die Grundsicherung für Arbeitsuchende vor weitreichenden Herausforderungen. Davon ist Vanessa Ahuja, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), überzeugt. ...weiterlesen

20. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Folgen der Covid-19-Pandemie für die regionalen Arbeitsmärkte: Die Unterschiede nehmen im Zeitverlauf ab

Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Armin Aminian

Die Corona-Krise trifft keineswegs alle Regionen gleich stark. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB. So war der Anteil der Betriebe, die negativ von der Corona-Krise betroffen waren, im Oktober 2020 in Baden-Württemberg fast viermal höher als etwa in Sachsen. ...weiterlesen

Kurz notiert

22. Januar 2021

Video: „Wie wirkt sich die Covid-19-Pandemie auf Migranten aus?“

In der Reihe „Wissenschaft trifft Praxis“ 2020 analysierten IAB-Forscher Prof. Herbert Brücker und Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, wie sich die Covid-19-Pandemie auf die Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten auswirkt und diskutierten mögliche politische Maßnahmen. Sehen Sie jetzt auf dem IAB-Youtube-Kanal das komplette Video zur Veranstaltung.

30. Juni 2020

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

14. Januar 2021

Neue Studie zu den Effekten arbeitsmarktpolitischer Reformen

Eine neue Studie des IAB untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Konnten die Reformen ein breiteres Angebot an Beschäftigungsoptionen schaffen oder hatten sie einen erkennbaren Preis wie schlechtere Beschäftigungsbedingungen? Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und wie sich die Flexibilisierung auf diese in unterschiedlichem Maße auswirkte.

Grafik aktuell

Die psychische Gesundheit des Abiturjahrgangs 2021 ist seit den ersten pandemiebedingten Schulschließungen gesunken

28. April 2021

Der Anteil junger Menschen mit einer hohen Lebenszufriedenheit im Abiturjahrgang 2021 ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie von 73 Prozent auf 62 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum ist auch der Anteil von Personen mit guter psychischer Gesundheit von 62 Prozent auf 50 Prozent zurückgegangen. Es ist zu erwarten, dass speziell letztere Entwicklung den Lebenslauf der Jugendlichen besonders prägt, da sowohl die anstehenden Bildungsentscheidungen als auch die Integration in den Arbeitsmarkt davon beeinflusst werden. Die Darstellung basiert auf Daten der IAB-Studie „Berufliche Orientierung – Berufs- und Studienwahl (BerO)“. Weitere Ergebnisse aus der BerO-Studie finden Sie im Artikel „Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu“.

Die Abbildung zeigt, dass der Anteil junger Menschen mit einer hohen Lebenszufriedenheit im Abiturjahrgang 2021 vom Ausbruch der Corona-Pandemie bis zum Frühjahr 2021 von 73 Prozent auf 62 Prozent gesunken ist. Auch der Anteil derer mit guter psychischer Gesundheit ist von 62 Prozent auf 50 Prozent zurückgegangen. Die Darstellung basiert auf Daten der IAB-Studie „Berufliche Orientierung – Berufs- und Studienwahl (BerO)“.