27. November 2020 | IAB-Debattenbeiträge

Inklusion ins Erwerbsleben: Niemand darf wegen einer Behinderung benachteiligt werden

Angela Rauch, Nancy Reims

Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in das Erwerbsleben schreitet voran. Aber oft bestimmen noch Vorurteile und mangelhaftes Wissen über Behinderungen das Denken vieler Menschen. Es geht darum, Vorurteile auszuräumen und für ein Verständnis von Behinderung zu sensibilisieren ...weiterlesen

25. November 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Die Westbalkanregelung bleibt auch in der Corona-Krise für viele Betriebe wichtig

Mariella Falkenhain, Miriam Raab

Vor der Covid-19-Pandemie wurde die sogenannte Westbalkanregelung insbesondere von Betrieben im Baugewerbe und in der Gastronomie stark nachgefragt, um deren Bedarf an Arbeitskräften mit Beschäftigten aus den Ländern des westlichen Balkans zu decken. ...weiterlesen

20. November 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen

Enzo Weber

Jobs retten – darauf liegt das Hauptaugenmerk der Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise. Die erste Krisenwelle konnte vor allem dank der Kurzarbeit soweit abgefangen werden, dass sich die Jobverluste bis dato in Grenzen halten. So einleuchtend dieser Ansatz auch anmutet, wirft er doch Fragen auf. ...weiterlesen

12. November 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie?

Claudia Globisch, Christopher Osiander

Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. ...weiterlesen

11. November 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht

Mariella Falkenhain, Andreas Hirseland, Kristina Seidelsohn, Thomas Verlage, Shahed Naji, Anna Lena Schilling, Uwe Flick

Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark beeinträchtigt. Dies betrifft auch Geflüchtete, deren Weg in Arbeitsmarkt und Gesellschaft erst am Anfang steht. Macht die Krise erreichte Fortschritte der Arbeitsmarktintegration wieder zunichte? Aus einer Befragung während des ersten Lockdowns ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. ...weiterlesen

Kurz notiert

27. November 2020

Online-Veranstaltung zum Thema „Kurzarbeit und Weiterbildung“

Am 10. Dezember befasst sich die nächste Online-Veranstaltung der Serie „Wissenschaft trifft Praxis“ mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Weiterbildung. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren zwei Experten aus der berufliche Praxis über Hürden der betrieblichen Weiterbildung , wie z.B. das Verbot von Präsenzveranstaltungen während des Lockdowns, und potentielle Lösungsansätze. Die Online-Veranstaltung kann über Zoom mitverfolgt werden.

30. Juni 2020

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

3. November 2020

Neuer Sammelband zu Bevölkerungsvorausberechnungen

Die Alterung der Bevölkerung in Deutschland bedroht die sozialen Sicherungssysteme, führt zu Fachkräfteengpässen und zu verdorrten Landschaften – all das sind wissenschaftsbasierte Vorhersagen. Inwieweit man diesen Prognosen vertrauen kann, klärt der neu erschienene Sammelband „Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik“ und liefert einige überraschende Befunde.

Grafik aktuell

Über ein Drittel der Betriebe sieht durch den aktuellen Lockdown nach spätestens drei Monaten die eigene Existenz bedroht

17. November 2020

Im November 2020 befindet sich Deutschland in einem erneuten Lockdown, der zwar schwächer ausfällt als der vom Frühjahr, aber zugleich viele Betriebe trifft, deren finanzielle Reserven zusehends schwinden. 38 Prozent der Betriebe gaben an, dass der aktuelle Lockdown keine wirtschaftlichen Auswirkungen auf sie habe. Zwar könnten 19 Prozent der Betriebe den Lockdown nach eigener Einschätzung länger als ein Quartal durchhalten. Für gut ein Drittel der Betriebe gilt dies indes nicht. Insgesamt 13 Prozent sehen sich gezwungen, ihr Geschäft sogar schon dann aufzugeben, wenn der Lockdown länger andauert als die derzeit geplanten vier Wochen. Dies zeigen die Ergebnisse aus Welle 5 der IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“.