7. August 2019 | Podium

Digitalisierung und Globalisierung aus deutsch-tschechischer Perspektive

Uwe Blien, Linda Borrs, Veronika Hecht, Hannah Illing, Michael Moritz

Welche Chancen bringen Digitalisierung und Globalisierung für den Arbeitsmarkt, welche Herausforderungen sind damit verbunden? Diese und weitere Fragen diskutierten Forschende auf einer gemeinsamen Konferenz von IAB, Universität Bamberg und CERGE-EI in Prag. ...weiterlesen

24. Juli 2019 | Serie "IAB-Stellenerhebung"

Sind zwölf Euro Mindestlohn zu viel?

Michael Oberfichtner, Mario Bossler, Claus Schnabel

Politiker und Gewerkschaftsvertreter fordern immer öfter einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde. Sie lassen dabei aber oft mögliche negative Beschäftigungseffekte außer Acht. Nach einer aktuellen IAB-Studie würden Betriebe mit Tarifvertrag und mit Betriebsrat bei einem solchen Mindestlohn die Zahl ihrer Beschäftigten nicht oder nur geringfügig reduzieren. ...weiterlesen

19. Juli 2019 | Internationale Arbeitsmärkte

Geschlechtsspezifische Lohngefälle in Europa: Was können wir aus Linked-Employer-Employee-Daten lernen?

Alex Bryson, John Forth, Stefanie Wolter

Ein IAB-Workshop am 20. und 21. Mai 2019 beleuchtete das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern in Europa. Im Mittelpunkt standen die wichtige Rolle der Unternehmen und des Arbeitsplatzes für die Erklärung des Phänomens. ...weiterlesen

18. Juli 2019 | Erwerbsverläufe, Flexibilität und Mobilität am Arbeitsmarkt

Warum Jobsharing mehr Chancen als Risiken bietet

Lutz Bellmann

Bislang fristet Jobsharing in deutschen Unternehmen eher ein Nischendasein. Das gilt insbesondere, wenn es um Führungspositionen geht. Zu Unrecht, denn dieses Modell der Arbeitsplatzteilung kann für Beschäftigte und Betriebe durchaus attraktiv sein – sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. ...weiterlesen

4. Juli 2019 | Serie „Zukunft der Grundsicherung“

Reformen der Grundsicherung im internationalen Vergleich: neue Wege ja, Systemwechsel nein

Kerstin Bruckmeier, Regina Konle-Seidl

In Politik und Öffentlichkeit wird hierzulande seit geraumer Zeit verstärkt darüber debattiert, ob die Grundsicherung für Arbeitsuchende grundlegend reformiert oder gar durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt werden sollte. Der Blick über den nationalen Tellerrand ist daher für die deutsche Reformdebatte äußerst lehrreich. ...weiterlesen

Kurz notiert

20. Juli 2018

Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen

In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

3. Dezember 2018

Entgelte von Pflegekräften – große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen

Bei den Löhnen im Pflegebereich klaffen nach wie vor erhebliche Unterschiede. Dies zeigt eine aktuelle Analyse aus dem Regionalen Forschungsnetz des IAB. So wird in der Krankenpflege deutlich besser bezahlt als in der Altenpflege. Auch die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Zudem verdienen Pflegekräfte in Krankenhäusern mehr als Pflegekräfte in der stationären Pflege, und diese wiederum mehr als solche in der ambulanten Pflege.

20. Juli 2018

50 Jahre IAB – Wissen verändert Perspektiven

Das IAB wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit gegründet und feierte im Berichtsjahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Reihe besonderer Aktivitäten. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2017 sind im aktuellen IAB-Jahresbericht beschrieben. Prof. Dr. Joachim Möller, seit Oktober 2007 Direktor des IAB, zieht in einem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit und wirft einen Blick in die Zukunft. Das vollständige Interview finden Sie in einem gesonderten Kapitel.

Grafik aktuell

IAB-Arbeitsmarktbarometer Juli 2019: Gegenwind wird stärker

2. August 2019

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juli um 0,6 Punkte gefallen. Der Frühindikator des IAB weist mit 101,6 Punkten zwar noch einen positiven Stand aus, ist aber gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich gesunken. Die Arbeitslosigkeitskomponente ist um 0,4 Punkte auf 98,1 Punkte zurückgegangen. Dies deutet auf saisonbereinigt steigende Arbeitslosenzahlen in den kommenden Monaten hin. Die Beschäftigungskomponente ist im Juli mit 105,2 Punkten noch immer deutlich im positiven Bereich. Gegenüber dem Vormonat gab es allerdings einen Rückgang um 0,8 Punkte. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert.
Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Website des IAB.

IAB-Arbeitsmarktbarometer für Juni 2019