18. Mai 2018 | Personengruppen

Pflegende ALG-II-Bezieher finden seltener einen Job

Katrin Hohmeyer, Eva Kopf

Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die Angehörige pflegen, befinden sich häufig in einem Dilemma. Denn sie müssen sich nicht nur um ihre pflegebedürftigen Angehörigen kümmern, sondern im Regelfall auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. ...weiterlesen

17. Mai 2018 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Die deutsche Wirtschaft braucht künftig mehr Fachkräfte aus Drittstaaten

Johann Fuchs, Alexander Kubis, Lutz Schneider

Schon in wenigen Jahren wird das Erwerbspersonenpotenzial aus demografischen Gründen sinken. Es gibt zwar eine Reihe von Stellschrauben, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Die Potenziale, die sich damit künftig noch heben lassen, sind allerdings in den meisten Fällen recht begrenzt. ...weiterlesen

11. Mai 2018 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Nürnberger Gespräche: Bedingungsloses Grundeinkommen – Nonsens oder Notwendigkeit?

Martin Schludi

1000 Euro im Monat – einfach so und für jeden. Das ist die Kernidee des bedingungslosen Grundeinkommens, um dessen Für und Wider seit Jahren leidenschaftlich gestritten wird – nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der Öffentlichkeit. ...weiterlesen

3. Mai 2018 | Erwerbsformen

Zur Einführung des Rechts auf befristete Teilzeit

Jens Stegmaier, Stefanie Gundert

Die Bundesregierung plant die Einführung eines Rechts auf befristete Teilzeit. Sie soll den Beschäftigten mehr Arbeitszeitsouveränität verschaffen, ohne die Planungssicherheit der Unternehmen über Gebühr einzuschränken. ...weiterlesen

24. April 2018 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

„Wie wollen wir in der digitalen Zukunft arbeiten?“

Im Videointerview spricht Thorben Albrecht über Berufe im digitalen Wandel und Arbeiten 4.0. Als Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Januar 2014 bis März 2018) stieß er schon früh eine öffentliche Debatte über die Zukunft der Arbeit und über die Voraussetzungen für „gute Arbeit“ im digitalen Zeitalter an. ...weiterlesen

18. April 2018 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Belastbare Methoden statt Kaffeesatzleserei – wie IAB-Forscher das künftige Arbeitskräfteangebot prognostizieren

Johann Fuchs, Doris Söhnlein, Brigitte Weber , Enzo Weber

Das Arbeitskräfteangebot in Deutschland wird bis zum Jahr 2060 sinken – bei aller Unsicherheit, mit denen längerfristige Prognosen zur demografischen Entwicklung behaftet sind. Das ergeben jüngste Prognosen des IAB, die sich auf neue methodische Verfahren stützen. ...weiterlesen

Kurz notiert

22. Februar 2018

Neue IAB-Infoplattform „Arbeiten in der digitalisierten Welt“

Das IAB analysiert die Folgen der Digitalisierung für die Beschäftigung in Deutschland. Die neue IAB-Infoplattform stellt die Publikationen und Projekte von Forscherinnen und Forschern aus dem Institut zu dieser Thematik zusammen.

26. Februar 2018

Befristungen bei Neueinstellungen

Auf Basis der IAB-Stellenerhebung gab es 2016 in Deutschland insgesamt 3,6 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne Mini-Jobs). Davon waren 45 Prozent befristet. Die Anteile der Befristungen an den Neueinstellungen waren in den letzten Jahren relativ stabil.

17. April 2018

„Hartz IV ist besser als solidarisches Grundeinkommen“

In einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung spricht sich IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei gegen ein "solidarisches Grundeinkommen" aus. Die Umsetzung dieses Plans käme einer arbeitsmarktpolitischen Bankrotterklärung gleich.

Grafik aktuell

Das Insolvenzrisiko der Beschäftigten ist eher gering, aber ungleich verteilt

22. Mai 2018

Das Risiko, als Arbeitnehmer von einer Insolvenz betroffen zu sein, ist insgesamt eher gering und lag im Zeitraum 2008 bis 2013 bei durchschnittlich 0,7 Prozent pro Jahr (vgl. Abbildung). Je nach Betriebsgröße, Betriebsalter und Branche ist das Insolvenzrisiko allerdings sehr ungleich verteilt. So sind etwa Beschäftigte in kleineren und jüngeren Betrieben oder im Bau- und Gastgewerbe häufiger betroffen als andere. Außerdem sind die Folgen eines Beschäftigungsverlusts aufgrund einer Insolvenz – jenseits der unmittelbaren Verluste etwa in Form nicht gezahlter Löhne – für Arbeitnehmer auch mittelfristig deutlich spürbar.
Lesen Sie mehr darüber im IAB-Kurzbericht 5/2018.

Created with Highstock 5.0.12Insolvenzrisiko der Beschäftigten2008 bis 2013, Anteil der betroffenen Beschäftigten in Prozent0,690,690,820,820,630,630,610,610,690,690,620,622008200920102011201220130,50,60,70,80,9Quelle: Eigene Berechnungen mit Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit und des Betriebs-Historik-Panels (BHP). © IAB