24. Mai 2022 | Interviews

„Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen“

Christiane Keitel

Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Andernfalls müssen sie eine Ausgleichsabgabe bezahlen. Die Redaktion des IAB-Forum hat dazu bei Karolin Hiesinger und Alexander Kubis nachgefragt. ...weiterlesen

23. Mai 2022 | Personengruppen

Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will

Franziska Schreyer

In Deutschland lebten Mitte 2021 knapp 243.000 Menschen, die aufenthaltsrechtlich lediglich geduldet waren. Die neue Bundesregierung will ihnen den Übergang in sichere Aufenthaltstitel erleichtern – sofern es den Betroffenen gelingt, am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. ...weiterlesen

20. Mai 2022 | Interviews

Wie gingen die Betriebe mit der Belastung der Beschäftigten durch die Pandemie um?

Christiane Keitel

Die Corona-Krise war und ist eine Herausforderung für Betriebe und Beschäftigte. Eine im Juni 2021 durchgeführte Befragung in 2.000 Betrieben zeigt, welchen Belastungsfaktoren und betrieblichen Erschwernissen die Beschäftigten ausgesetzt waren, und wie die Betriebe damit umgegangen sind. Die Redaktion des IAB-Forums hat bei Laura Pohlan nachgefragt, die die Ergebnisse der Befragung bei der IAB-Veranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ präsentierte. ...weiterlesen

16. Mai 2022 | Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“

Der Gründungszuschuss wirkt – auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit

Marco Caliendo, Stefan Tübbicke

Mit dem Gründungszuschuss werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten gefördert. Bisherige Studien belegen, dass eine so geförderte Gründung Beschäftigungschancen, Jobzufriedenheit und Erwerbseinkommen der Geförderten im Schnitt deutlich erhöht. Allerdings profitieren nicht alle Gruppen in gleichem Maße. ...weiterlesen

13. Mai 2022 | Serie „Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt“

Eine breite Mehrheit befürwortet mögliche Maßnahmen der Politik als Reaktion auf den Ukraine-Krieg

Martin Dietz, Anna Heusler, Christopher Osiander, Gesine Stephan

Welche politischen Maßnahmen angemessen sind, um auf den Krieg in der Ukraine zu reagieren, wird kontrovers diskutiert. Eine IAB-Befragung zeigt: Viele arbeitsmarkt- und sozialpolitisch relevante Maßnahmen stoßen auf eine breite Zustimmung. ...weiterlesen

Kurz notiert

19. Mai 2022

Daten zur Tarifbindung und betrieblichen Interessenvertretung

Im Jahr 2021 arbeiteten 43 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifvertrag. Die Tarifbindung ist dabei im Westen deutlich höher als im Osten. 45 Prozent der westdeutschen und 34 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten arbeiteten in einem Betrieb, in dem ein Branchentarifvertrag galt.

18. Mai 2022

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs

Die Auswirkungen des Kriegs gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration sind auch Gegenstand der IAB-Forschung. Auf dieser Seite finden Sie hierzu Einschätzungen von Forscherinnen und Forschern sowie aktuelle Daten des IAB. Ergänzend hierzu wird das IAB weitere Informationsangebote zu diesem Thema bereitstellen.

22. Dezember 2021

Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022“

Die IAB-Broschüre fasst zentrale wissenschaftliche Befunde zu zahlreichen wichtigen Arbeitsmarktthemen kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus diesen Befunden abgeleitet wurden.

Grafik aktuell

Der Befristungsanteil ist in größeren Betrieben höher

13. Mai 2022

Im Jahr 2021 gab es in Deutschland rund 4,0 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen. Davon waren 32 Prozent, also rund 1,3 Millionen Stellen befristet. In Betrieben mit mehr als 75 Beschäftigten zeigt sich hierbei ein deutlich höherer Befristungsanteil (38 %) als bei kleineren Betrieben (27 %). Befristungen ohne Sachgrund kommen in größeren Betrieben mit einem Anteil von 27 Prozent fast doppelt so häufig vor wie in kleineren, wo deren Anteil nur bei 14 Prozent liegt. Zu vermuten ist, dass diese Art von Befristungen mehrheitlich als eine Art „verlängerte Probezeit“ genutzt wird. Weitere Aspekte zu „Befristungen bei Neueinstellungen 2021“ lesen Sie in der gleichnamigen IAB-Publikation.

Das gestapelte Säulendiagramm zeigt die Anteile unbefristeter und befristeter sozialversicherungspflichtiger Neueinstellungen 2021, differenziert nach Betriebsgröße. Die Werte basieren auf Angaben befragter Betriebe im Rahmen der IAB-Stellenerhebung. Mehr Informationen entnehmen Sie dem Text zur Grafik.