17. November 2017 | Interview

Big Data – der Beginn eines goldenen Zeitalters für die Arbeitsmarktforschung? Ein Gespräch mit IAB-Forscherin Frauke Kreuter

Martin Schludi

Big Data! So lautet das neue Zauberwort auch in der Arbeitsmarktforschung. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Was bringt das Ganze? Und was bedeutet es für den Datenschutz und die Aus- und Weiterbildung unserer Forscherinnen und Forscher? Frauke Kreuter steht im Interview für das IAB-Forum Rede und Antwort. ...weiterlesen

15. November 2017 | Zehn Jahre PASS

Wie Erwerbstätige ihre berufliche Lage in Zeiten des Wandels wahrnehmen

Stefanie Gundert

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Das zeigen auch die Forschungsergebnisse aus dem Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS). Obwohl die meisten Erwerbstätigen auch heute noch in unbefristeten Festanstellungen tätig sind, haben andere Formen der Beschäftigung seit den 1980er Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. ...weiterlesen

1. November 2017 | Zehn Jahre PASS

„Im Kern geht es darum, den Datensalat zu entwirren“

Christian Dickmann vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft bereitet die Daten für das Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) auf und ist für den Datenschutz zuständig. Im Interview erläutert er, mit welchen Aufgaben er sich hier befasst, worauf es dabei ankommt und was die Studie für ihn persönlich bedeutet. ...weiterlesen

25. Oktober 2017 | Zehn Jahre PASS

Wer zieht der Arbeit wegen um?

Sebastian Bähr

Regionale Mobilität ist wichtig auf dem deutschen Arbeitsmarkt, nicht nur als Ausgleichsmechanismus, sondern auch als individuelle Strategie von Erwerbstätigen und Arbeitslosen. Denn der Arbeitsmarkt zeichnet sich auch im Jahr 2017 durch große regionale Unterschiede aus. ...weiterlesen

24. Oktober 2017 | Personengruppen

Individuelle Erfahrungen mit den Jobcentern: Migranten der ersten Generation verteilen die besten Noten

Sebastian Bähr, Jonas Beste, Claudia Wenzig

Im Rahmen des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ hat das IAB untersucht, ob sich Personen mit und ohne Migrationshintergrund in ihren Erfahrungen mit den Jobcentern unterscheiden. ...weiterlesen

20. Oktober 2017 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Vorbeugen, Begleiten, Gestalten – worauf es am Arbeitsmarkt jetzt ankommt

Joachim Möller, Ulrich Walwei

Der deutsche Arbeitsmarkt ist in ausgesprochen guter Verfassung. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade jetzt entscheidende Weichen gestellt werden sollten, um zu weiteren Fortschritten zu gelangen und für kommende Krisen gewappnet zu sein. ...weiterlesen

19. Oktober 2017 | Personengruppen

Familiennachzug: 150.000 bis 180.000 Ehepartner und Kinder von Geflüchteten mit Schutzstatus leben im Ausland

Herbert Brücker

Bis Ende 2017 werden voraussichtlich rund 600.000 volljährige Geflüchtete mit Schutzstatus in Deutschland leben. Rund 400.000 von ihnen werden als anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention das Recht auf den Nachzug ihrer Ehepartner und minderjährigen Kinder haben. ...weiterlesen

18. Oktober 2017 | Interview

Wandler zwischen den Welten – Ökonomieprofessor und Staatssekretär a. D. Pedro S. Martins

Silke Anger, Martin Schludi

Pedro S. Martins ist ein Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Politik. Denn Martins, der heute als Ökonomieprofessor an der Queen-Mary-Universität in London forscht, war von 2011 bis 2013 Staatssekretär im Wirtschafts- und Arbeitsministerium seines Heimatlandes Portugal. ...weiterlesen

18. Oktober 2017 | Zehn Jahre PASS

„Vom Interview bis zum Datensatz sind viele Schritte nötig“

Mehr als 30.000 Personen haben seit Dezember 2006 an den Befragungen für das Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) teilgenommen. Die Wissenschaftler Arne Bethmann und Claudia Wenzig erläutern im Interview, welche Aufgaben bei der Feldvorbereitung und der Datenaufbereitung anfallen, worauf es bei ihrer Arbeit ankommt und was ihnen die Studie persönlich bedeutet. ...weiterlesen

12. Oktober 2017 | Personengruppen

Für die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Bezieherinnen spielt auch der Partner eine Rolle

Eva Kopf, Cordula Zabel

Dass individuelle Eigenschaften einen wichtigen Einfluss darauf haben, wie schnell nicht erwerbstätige Hartz-IV-Bezieherinnen wieder in Beschäftigung kommen, überrascht kaum. Bemerkenswert ist indes, dass die Erwerbserfahrung und der Bildungsstand des Partners ebenfalls eine Rolle spielen können ...weiterlesen

28. September 2017 | Serie „Zehn Jahre PASS“

Aufstocker fühlen sich gesünder als Arbeitslose

Stefanie Unger

Fast acht Prozent aller erwerbsfähigen Personen in Deutschland beziehen Hartz-IV-Leistungen. Mithilfe der Befragung „Lebensqualität und soziale Sicherung“ lässt sich untersuchen, inwiefern sich der Gesundheitszustand von Erwerbstätigen, die keine zusätzlichen Leistungen beziehen, Aufstockern und Arbeitslosen unterscheidet. ...weiterlesen

28. September 2017 | Serie „Zehn Jahre PASS“

„Wir möchten dazu beitragen, Fakten zu liefern und die politische Diskussion zu versachlichen“

Vor zehn Jahren wurde die Studie „Lebensqualität und soziale Sicherung“, auch bekannt unter der Abkürzung PASS, ins Leben gerufen, eine der größten wissenschaftlichen Untersuchungen in Deutschland. Mark Trappmann - Leiter der Studie und des Forschungsbereichs „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) am IAB - erläutert im Interview die Beweggründe für die Studie, was das Besondere an ihr ist und was mit den Befragungsergebnissen passiert. ...weiterlesen

28. September 2017 | Serie

Serie „Zehn Jahre PASS“

In diesem Jahr feiern wir gleich drei Jubiläen: 50 Jahre IAB, 25 Jahre IAB-Betriebspanel und 10 Jahre PASS – Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“, auch bekannt als Studie „Lebensqualität und soziale Sicherung“. In unserer Serie „10 Jahre PASS“ präsentieren wir Ihnen die Hintergründe, die Befragungspraxis, die Datenaufbereitung sowie ausgewählte Studienergebnisse in Interviews, Videos und Forschungsbeiträgen. ...weiterlesen

26. September 2017 | Arbeitsmarktentwicklung und -prognose

Arbeitsmarktprognose 2017/18: Arbeitsvolumen auf Rekordniveau

Johann Fuchs, Markus Hummel, Christian Hutter, Sabine Klinger, Susanne Wanger, Enzo Weber, Gerd Zika

Die Wirtschaft in Deutschland befindet sich im Aufschwung. Nach 1,9 Prozent für das laufende Jahr erwartet das IAB für 2018 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent. Der Aufwärtstrend der Erwerbstätigkeit setzt sich fort: Für das Jahr 2018 prognostiziert das IAB ein Plus von 550.000 Personen, nach 650.000 im Jahr 2017. ...weiterlesen

25. September 2017 | Betriebe und Personalbedarf

Warum die kluge Auswahl von Suchstrategien bei der Personalrekrutierung wichtig ist

Anja Warning

Deutsche Betriebe und Verwaltungen stellen jährlich fast vier Millionen Menschen aus allen Altersgruppen ein und nutzen dafür eine Vielzahl an Rekrutierungswegen. Wie die repräsentative IAB-Stellenerhebung zeigt, werden über manche Wege eher jüngere und über andere Wege eher ältere Personen eingestellt. ...weiterlesen

20. September 2017 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen – Der lange Weg in den deutschen Arbeitsmarkt

Holger Bähr, Martin Dietz, Barbara Knapp

Den Vermittlungsfachkräften der Arbeitsverwaltung kommt eine wichtige Rolle bei der Arbeitsmarktintegration zu. In einem umfassenden Forschungsprojekt hat das IAB einen Blick in ausgewählte Agenturen geworfen und dort die Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten für Flüchtlinge analysiert. ...weiterlesen

10. August 2017 | Erwerbsformen

Homeoffice – Fluch oder Segen?

Lutz Bellmann, Werner Widuckel

Viele Beschäftigte haben mittlerweile die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und damit entscheiden zu können, wie, wann und wo sie arbeiten wollen. Eine höhere Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit sind klare Vorteile des Arbeitens von zu Hause. Allerdings birgt Heimarbeit auch substanzielle Risiken. ...weiterlesen

Kurz notiert

6. November 2017

Zuwanderungsmonitor

Der monatlich erscheinende Zuwanderungsmonitor des IAB analysiert Zuwanderung, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Geflüchteten und anderen Migrantengruppen in Deutschland.

22. September 2017

IAB-Jahresbericht 2016 erschienen

Der Bericht informiert über inhaltliche, personelle und organisatorische Entwicklungen am IAB und gibt einen Überblick über Projekte, Publikationen, Veranstaltungen und Vorträge des IAB für Wissenschaft und Fachöffentlichkeit.

30. Juni 2017

Arbeitsmarkt kompakt: Analysen, Daten, Fakten

Mit „Arbeitsmarkt kompakt" bietet das IAB eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarkts — auch für Praktikerinnen und Praktiker.

Grafik aktuell

Bildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit

27. Oktober 2017

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat 2016 den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen aber immer noch deutliche Unterschiede, auch wenn der Osten den Rückstand weiter verringern konnte. Im Osten wie im Westen hängt das Risiko, arbeitslos zu sein, eng mit der Qualifikation zusammen: Je niedriger diese ist, desto schlechter ist die Position auf dem Arbeitsmarkt. Von den Personen ohne Berufsabschluss war 2016 bundesweit fast jeder Fünfte ohne Arbeit, im Osten waren es sogar knapp 30 Prozent. Dagegen konnten vor allem beruflich Qualifizierte in beiden Landesteilen von der guten Arbeitsmarktlage profitieren und die Arbeitslosenquote der Akademiker bleibt auf niedrigem Niveau. Ausführliche Tabellen und eine Zeitreihengrafik zu den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten von 1975 bis 2016 finden Sie hier.

Created with Highstock 5.0.12Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten in Deutschland imJahr 2016Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten in Deutschland im Jahr 2016Arbeitslose in Prozent aller zivilen Erwerbspersonen (ohne Auszubildende) gleicher Qualifikation,JahresdurchschnitteArbeitslose in Prozent aller zivilen Erwerbspersonen (ohne Auszubildende) gleicher Qualifikation, Jahresdurchschnitte17.717.75.75.73.63.62.12.129.229.28.18.16.56.53.33.319.119.16.26.24.24.22.32.3WestOstgesamtohne BerufsabschlussinsgesamtLehre/FachschuleHochschule/FachhochschuleQuelle: IAB-Berechnungen auf Basis Mikrozensus und Strukturerhebungen der Bundesagentur für Arbeit. © IAB