05. Juni 2022 | Interviews

Höherer Mindestlohn betrifft mehr als jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis

Christiane Keitel, Martin Schludi

Gemäß Beschluss des Bundestags wird der gesetzliche Mindestlohn ab Oktober 2022 auf 12 Euro erhöht. Ein wissenschaftliches Team des IAB skizziert in einem IAB-Kurzbericht, auf wie viele Beschäftigungsverhältnisse sich die Erhöhung voraussichtlich auswirken wird. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei den Autorinnen und Autoren nachgefragt. ...weiterlesen

04. Juni 2022 | IAB-Debattenbeiträge

Duale Ausbildung unter Druck: Was kann eine Ausbildungsgarantie leisten?

Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger

Schon seit geraumer Zeit sinkt die Zahl der jungen Menschen, die sich für eine duale Ausbildung interessieren, und viele Betriebe beklagen einen Mangel an Bewerbungen. Zugleich gibt es nach wie vor viele Jugendliche mit einem Hauptschul- oder Realschulabschluss, die keinen Zugang zu betrieblicher Ausbildung finden. Kann die von der Bundesregierung geplante Ausbildungsgarantie hier Abhilfe schaffen? ...weiterlesen

29. Juni 2022 | Interviews

Teilhabechancengesetz: Wie das IAB die Perspektive der Geförderten ergründet

Martin Schludi

Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe von Langzeitarbeitslosen durch die Etablierung eines sozialen Arbeitsmarktes zu stärken – das ist Ziel des 2019 in Kraft getretenen Teilhabechancengesetzes. Welche Schwierigkeiten und Herausforderungen mit der Durchführung der Befragung verbunden sind, erläutern Sebastian Hülle und Claudia Wenzig im Interview für das IAB-Forum. ...weiterlesen

24. Juni 2022 | Serie „Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt“

Knapp zwei Prozent der deutschen Betriebe haben bislang Geflüchtete aus der Ukraine eingestellt

Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Ute Leber, Duncan Roth, Jens Stegmaier, Matthias Umkehrer

Bis Mitte Juni dieses Jahres sind über 850.000 vor dem Krieg geflüchtete Menschen aus der Ukraine nach Deutschland eingereist. Dies macht sich allmählich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Insbesondere der Groß- und Einzelhandel, das Baugewerbe und die Gastronomie stellen ukrainische Geflüchtete ein. ...weiterlesen

17. Juni 2022 | Podium

Wissenschaft trifft Praxis: Gesundes Arbeiten – was lehrt uns die Pandemie?

Lena Kaltwasser

Die Covid-19-Pandemie hat die Bedeutung des Themas „Gesundheit am Arbeitsplatz“ in vielfacher Hinsicht hervorgehoben. Um die Folgen der Pandemie für die Organisation von Arbeit in Betrieben und den hohen Stellenwert von Gesundheits- und Arbeitsschutz ging es in der Veranstaltung „Gesundes Arbeiten – was lehrt uns die Pandemie?“. ...weiterlesen

Kurz notiert

19. Mai 2022

Daten zur Tarifbindung und betrieblichen Interessenvertretung

Im Jahr 2021 arbeiteten 43 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifvertrag. Die Tarifbindung ist dabei im Westen deutlich höher als im Osten. 45 Prozent der westdeutschen und 34 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten arbeiteten in einem Betrieb, in dem ein Branchentarifvertrag galt.

18. Mai 2022

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs

Die Auswirkungen des Kriegs gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration sind auch Gegenstand der IAB-Forschung. Auf dieser Seite finden Sie hierzu Einschätzungen von Forscherinnen und Forschern sowie aktuelle Daten des IAB. Ergänzend hierzu wird das IAB weitere Informationsangebote zu diesem Thema bereitstellen.

22. Dezember 2021

Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022“

Die IAB-Broschüre fasst zentrale wissenschaftliche Befunde zu zahlreichen wichtigen Arbeitsmarktthemen kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus diesen Befunden abgeleitet wurden.

Grafik aktuell

Der Befristungsanteil ist in größeren Betrieben höher

13. Mai 2022

Im Jahr 2021 gab es in Deutschland rund 4,0 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen. Davon waren 32 Prozent, also rund 1,3 Millionen Stellen befristet. In Betrieben mit mehr als 75 Beschäftigten zeigt sich hierbei ein deutlich höherer Befristungsanteil (38 %) als bei kleineren Betrieben (27 %). Befristungen ohne Sachgrund kommen in größeren Betrieben mit einem Anteil von 27 Prozent fast doppelt so häufig vor wie in kleineren, wo deren Anteil nur bei 14 Prozent liegt. Zu vermuten ist, dass diese Art von Befristungen mehrheitlich als eine Art „verlängerte Probezeit“ genutzt wird. Weitere Aspekte zu „Befristungen bei Neueinstellungen 2021“ lesen Sie in der gleichnamigen IAB-Publikation.

Das gestapelte Säulendiagramm zeigt die Anteile unbefristeter und befristeter sozialversicherungspflichtiger Neueinstellungen 2021, differenziert nach Betriebsgröße. Die Werte basieren auf Angaben befragter Betriebe im Rahmen der IAB-Stellenerhebung. Mehr Informationen entnehmen Sie dem Text zur Grafik.