20. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Folgen der Covid-19-Pandemie für die regionalen Arbeitsmärkte: Die Unterschiede nehmen im Zeitverlauf ab

Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Armin Aminian

Die Corona-Krise trifft keineswegs alle Regionen gleich stark. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB. So war der Anteil der Betriebe, die negativ von der Corona-Krise betroffen waren, im Oktober 2020 in Baden-Württemberg fast viermal höher als etwa in Sachsen. ...weiterlesen

16. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Stetes Spannungsfeld: Die Grundsicherung für Arbeitsuchende muss unterschiedlichen Lebenssituationen gerecht werden

Holger Bähr, Martin Dietz

Die Wendung „Fördern und Fordern“ ist zu einem Synonym für die aktivierende Arbeitsmarktpolitik geworden. Auf der Seite derjenigen, an die sich das Fördern und Fordern richtet, besteht eine große Vielfalt. Die IAB-Forschung wirft einen genauen Blick auf sehr unterschiedliche Fragen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. ...weiterlesen

15. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Trotz Covid-19 positive Signale für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Lutz Bellmann, Wolfgang Braun , Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier

Trotz andauernder Lockdown-Maßnahmen schätzten die Betriebe ihre wirtschaftliche Situation und ihre Betroffenheit von der Covid-19-Pandemie in der ersten Märzhälfte 2021 insgesamt etwas günstiger ein als noch in den Vormonaten. ...weiterlesen

6. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr

Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis

Um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie abzumildern, hat die Politik verschiedene Unterstützungsprogramme für betroffene Unternehmen aufgelegt. Befragungsergebnisse aus der IAB-Stellenerhebung zeigen, dass insbesondere kleine und mittlere Betriebe solche staatlichen Hilfen beantragt haben. ...weiterlesen

23. März 2021 | IAB-Debattenbeiträge

Hartz IV: Reform mit Augenmaß

Bernd Fitzenberger, Ulrich Walwei

Hartz IV, die Grundsicherung für Arbeitsuchende, war schon immer ein politischer Zankapfel. Tatsächlich gibt es an manchen Stellen Reformbedarf. Es wäre jedoch unklug, das System als Ganzes abzuschaffen. Vielmehr gilt es, einige Härten zu mildern und den Betroffenen zugleich bessere und nachhaltigere Arbeitsmarktperspektiven zu eröffnen. ...weiterlesen

Kurz notiert

22. Januar 2021

Video: „Wie wirkt sich die Covid-19-Pandemie auf Migranten aus?“

In der Reihe „Wissenschaft trifft Praxis“ 2020 analysierten IAB-Forscher Prof. Herbert Brücker und Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, wie sich die Covid-19-Pandemie auf die Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten auswirkt und diskutierten mögliche politische Maßnahmen. Sehen Sie jetzt auf dem IAB-Youtube-Kanal das komplette Video zur Veranstaltung.

30. Juni 2020

IAB-Infoplattform zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Eine IAB-Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

14. Januar 2021

Neue Studie zu den Effekten arbeitsmarktpolitischer Reformen

Eine neue Studie des IAB untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Konnten die Reformen ein breiteres Angebot an Beschäftigungsoptionen schaffen oder hatten sie einen erkennbaren Preis wie schlechtere Beschäftigungsbedingungen? Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und wie sich die Flexibilisierung auf diese in unterschiedlichem Maße auswirkte.

Grafik aktuell

Vorbehalte gegenüber Homeoffice wurden mit Beginn der Pandemie stärker abgebaut als technische Hindernisse

24. März 2021

Es gibt vielfältigen Gründe, warum Beschäftigte nicht im Homeoffice arbeiten. Vorbehalte von Vorgesetzten oder Beschäftigten, die sogenannten „weichen“ Hindernisse, sind seit Beginn der Pandemie stark rückläufig. So nannten 2017 70 Prozent der Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiteten, die erschwerte Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen als Hindernis, während es im April/Mai 2020 nur noch 19 Prozent waren. Technische Hürden können dagegen nur mittelfristig beseitigt werden: Sie wurden zwar auch in substanziellem Maße abgebaut, bestehen jedoch aktuell immer noch für 29 Prozent der Befragten. Detailliertere Informationen dazu lesen Sie im IAB-Kurzbericht 5/2021.

Abbildung zeigt, wie sich die Hindernisse bei der Homeoffice-Nutzung während der Covid-19-Pandemie 2020 im Vergleich zu 2017 verändert haben. In Säulengruppen sind Anteile der Beschäftigten dargestellt, die die jeweiligen Hindernisse nennen. Die Anteile beziehen sich auf Beschäftigte, die zum jeweiligen Zeitpunkt kein Homeoffice nutzen. Während 2017 noch 70 Prozent dieser Beschäftigten die erschwerte Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen als Hindernis anführten, traf dies während der Pandemie nur noch auf 19 Prozent im April/Mai, 24 Prozent im Juni/Juli und 18 Prozent im September/Oktober zu.