12. Februar 2019 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Die Kosten der Arbeitslosigkeit erreichen einen neuen Tiefstand

Enzo Weber, Karl Heinz Hausner, Heidemarie Engelhard

Da die Zahl der Arbeitslosen im Jahr 2017 weiterhin rückläufig war, sanken in diesem Zeitraum auch die fiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit, die sich aus Transferzahlungen sowie Mindereinnahmen an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ergeben. ...weiterlesen

7. Februar 2019 | Internationale Arbeitsmärkte

Folgen des Brexit für Deutschland: Dämpfer für die Konjunktur, nicht für den Arbeitsmarkt

Enzo Weber

Ein harter Brexit würde sich auf die Konjunktur in Deutschland voraussichtlich negativ auswirken. Die Auswirkungen auf die Beschäftigung dürften sich jedoch in engen Grenzen halten, da sich die Entwicklung des Arbeitsmarkts seit geraumer Zeit sehr robust gegenüber konjunkturellen Fluktuationen zeigt. ...weiterlesen

4. Februar 2019 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Industrie im digitalen Umbruch: Welche Rolle spielen Gewerkschaften?

Jutta Winters

Im Videointerview spricht Jörg Kunkel über den Wandel der Arbeitswelt aus gewerkschaftlicher Perspektive. Kunkel leitet die Abteilung Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik in der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE). ...weiterlesen

1. Februar 2019 | Interviews

Karriere im Doppelpack: Dual Career Services bieten passgenaue Unterstützung

Martin Schludi

Wer Karriere machen will, hat häufig einen Partner oder eine Partnerin mit ähnlichen Ambitionen. Da fällt die gemeinsame Lebensplanung vielfach schwer. Hilfe versprechen sogenannte Dual Career Services. Was sich dahinter verbirgt, erläutert Yvonne Eder vom Dual Career Netzwerk Nordbayern im Interview für das IAB-Forum. ...weiterlesen

25. Januar 2019 | Interviews

„Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten läuft besser als erwartet“. Nachgefragt bei Herbert Brücker und Yuliya Kosyakova

Martin Schludi

Um mehr darüber zu erfahren, wie sich die Situation von geflüchteten Menschen in Deutschland entwickelt, wird seit 2016 eine repräsentative Längsschnittbefragung von Geflüchteten durchgeführt. Beteiligt sind neben dem IAB das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und das Sozio-oekonomische Panel. ...weiterlesen

Kurz notiert

20. Juli 2018

Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen

In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

3. Dezember 2018

Entgelte von Pflegekräften – große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen

Bei den Löhnen im Pflegebereich klaffen nach wie vor erhebliche Unterschiede. Dies zeigt eine aktuelle Analyse aus dem Regionalen Forschungsnetz des IAB. So wird in der Krankenpflege deutlich besser bezahlt als in der Altenpflege. Auch die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Zudem verdienen Pflegekräfte in Krankenhäusern mehr als Pflegekräfte in der stationären Pflege, und diese wiederum mehr als solche in der ambulanten Pflege.

20. Juli 2018

50 Jahre IAB – Wissen verändert Perspektiven

Das IAB wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit gegründet und feierte im Berichtsjahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Reihe besonderer Aktivitäten. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2017 sind im aktuellen IAB-Jahresbericht beschrieben. Prof. Dr. Joachim Möller, seit Oktober 2007 Direktor des IAB, zieht in einem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit und wirft einen Blick in die Zukunft. Das vollständige Interview finden Sie in einem gesonderten Kapitel.

Grafik aktuell

Mit der Umstellung auf Elektroautos wird das Arbeitsvolumen in der Autoindustrie schrumpfen

6. Dezember 2018

1.244 Millionen Arbeitsstunden wurden 2017 in der deutschen Autoindustrie geleistet. Angesichts der steigenden Produktivität ist künftig mit einem schrumpfenden Arbeitsvolumen zu rechnen. Bei einer bloßen Fortschreibung bisheriger Trends (Basisszenario) ist bis zum Jahr 2035 ein Rückgang um 56 Millionen Arbeitsstunden (4,5%) zu erwarten. Unter der Annahme, dass die Umstellung auf Elektroautos in den kommenden Jahren forciert wird und deren Anteil bis zum Jahr 2035 auf ein knappes Viertel (23%) der Neuzulassungen steigen wird, fällt der Rückgang deutlich stärker aus. Im Elektromobilitäts-Szenario wird daher für 2035 ein um 178 Millionen Stunden (14,3%) niedrigeres Arbeitsvolumen prognostiziert. Lesen Sie mehr dazu im IAB-Forschungsbericht 08/2018.

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