17. Januar 2019 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Mehr Durchblick dank Datenbrille? Wie virtuelle Realität die berufliche Teilhabe verbessern kann

Sonja Abend

Science-Fiction? Bloßes Spielzeug für die Gaming-Community? Mitnichten! Wissenschaftliche Studien zeigen: Datenbrillen können bereits heute als technische Arbeitshilfe zur beruflichen Teilhabe beitragen – nicht zuletzt für Menschen mit Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art. Zugleich birgt der betriebliche Einsatz von Datenbrillen die Gefahr, dass persönliche Freiheitsrechte der Beschäftigten verletzt werden. ...weiterlesen

10. Januar 2019 | Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Jobkiller Elektromobilität? Ein Gespräch mit Christian Schneemann und Enzo Weber

Martin Schludi

Die Umstellung auf Elektroautos wird Schleifspuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen: Bei einem Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen von 23 Prozent im Jahr 2035 werden 114.000 Arbeitsplätze, überwiegend für Fachkräfte, per Saldo verloren gehen, davon 83.000 im Fahrzeugbau. ...weiterlesen

3. Januar 2019 | Personengruppen

Lohnender Langstreckenlauf – ein Praxisbericht zur betrieblichen Integration von Geflüchteten

Benjamin Albrecht

GASTBEITRAG Mit einem Projekt zur Integration von Geflüchteten hat die Wiegel-Gruppe, ein europaweit agierender Firmenverbund aus dem metallverarbeitenden Gewerbe mit rund 2.000 Beschäftigten, vor zwei Jahren völliges Neuland betreten. Heute arbeiten bei Wiegel über 50 Menschen mit Fluchthintergrund. ...weiterlesen

28. Dezember 2018 | Bildung und Erwerbschancen

Grundkompetenzen – nicht nur eine Frage der formalen Qualifikation

Thomas Kruppe, Martina Baumann

Auswertungen des Nationalen Bildungspanels belegen: Ein substanzieller Anteil an formal Geringqualifizierten weist überdurchschnittlich hohe Kompetenzwerte etwa in den Bereichen Lesen sowie Informations- und Kommunikationstechnologie auf. Tatsächlich scheinen Grundkompetenzen keineswegs nur mit formalen Qualifikationen, sondern auch mit anderen Faktoren zusammenzuhängen. ...weiterlesen

21. Dezember 2018 | Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Arbeit muss sich lohnen – auch im unteren Einkommensbereich! Ein Reformvorschlag.

Kerstin Bruckmeier, Jannek Mühlhan, Jürgen Wiemers, Ulrich Walwei

Die Debatte um Änderungen am System der Grundsicherung (Hartz IV) oder gar dessen Abschaffung verläuft derzeit über alle Parteigrenzen hinweg. Nachdem bislang häufig arbeitsmarktferne Personen wie Langzeitarbeitslose im Fokus standen, wird mittlerweile über den Erhalt des bestehenden Systems insgesamt bis hin zum Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert. ...weiterlesen

Kurz notiert

20. Juli 2018

Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen

In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

3. Dezember 2018

Entgelte von Pflegekräften – große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen

Bei den Löhnen im Pflegebereich klaffen nach wie vor erhebliche Unterschiede. Dies zeigt eine aktuelle Analyse aus dem Regionalen Forschungsnetz des IAB. So wird in der Krankenpflege deutlich besser bezahlt als in der Altenpflege. Auch die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Zudem verdienen Pflegekräfte in Krankenhäusern mehr als Pflegekräfte in der stationären Pflege, und diese wiederum mehr als solche in der ambulanten Pflege.

20. Juli 2018

50 Jahre IAB – Wissen verändert Perspektiven

Das IAB wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit gegründet und feierte im Berichtsjahr sein 50-jähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Reihe besonderer Aktivitäten. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2017 sind im aktuellen IAB-Jahresbericht beschrieben. Prof. Dr. Joachim Möller, seit Oktober 2007 Direktor des IAB, zieht in einem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit und wirft einen Blick in die Zukunft. Das vollständige Interview finden Sie in einem gesonderten Kapitel.

Grafik aktuell

Mit der Umstellung auf Elektroautos wird das Arbeitsvolumen in der Autoindustrie schrumpfen

6. Dezember 2018

1.244 Millionen Arbeitsstunden wurden 2017 in der deutschen Autoindustrie geleistet. Angesichts der steigenden Produktivität ist künftig mit einem schrumpfenden Arbeitsvolumen zu rechnen. Bei einer bloßen Fortschreibung bisheriger Trends (Basisszenario) ist bis zum Jahr 2035 ein Rückgang um 56 Millionen Arbeitsstunden (4,5%) zu erwarten. Unter der Annahme, dass die Umstellung auf Elektroautos in den kommenden Jahren forciert wird und deren Anteil bis zum Jahr 2035 auf ein knappes Viertel (23%) der Neuzulassungen steigen wird, fällt der Rückgang deutlich stärker aus. Im Elektromobilitäts-Szenario wird daher für 2035 ein um 178 Millionen Stunden (14,3%) niedrigeres Arbeitsvolumen prognostiziert. Lesen Sie mehr dazu im IAB-Forschungsbericht 08/2018.

Created with Highstock 5.0.12Arbeitsvolumen in der deutschen Fahrzeugindustrie 2017 bis2035Arbeitsvolumen in der deutschen Fahrzeugindustrie 2017 bis 2035in Millionen StundenBasisprojektionElektromobilitäts-Szenario2017201820192020202120222023202420252026202720282029203020312032203320342035105011001150120012501300Quelle: IAB Projektdaten. © IAB