Das Teilhabechancengesetz  soll künftig die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen verbessern. Es trat zum 01. Januar 2019  in Kraft. Den Kern des Gesetzes bilden zwei Förderinstrumente, die in neuer Fassung in das SGB II aufgenommen wurden:

  • Für sehr arbeitsmarktferne Menschen wird  ein neues Instrument “Teilhabe am Arbeitsmarkt” eingeführt. Dieses Instrument richtet sich an Personen, die in den letzten sieben Jahren  mindestens sechs Jahre Arbeitslosengeld II bezogen haben.  In den ersten beiden Jahren erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn, in jedem weiteren Jahr wird dieser Zuschuss um 10 Prozentpunkte gekürzt bei einer maximalen Förderdauer von fünf Jahren. Zudem findet ein begleitendes Coaching statt  (§ 16i SGB II).
  • Desweiteren erhalten Arbeitgeber für die Beschäftigung von Leistungsberechtigten, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind, einen Lohnkostenzuschuss für 24 Monate: im ersten Jahr in Höhe von 75 Prozent und im zweiten Jahr in Höhe von 50 Prozent des  Arbeitsentgelts. Auch hier erfolgt  ein begleitendes Coaching (§ 16 e SGB II).

Hier ein Link zum SGB II.