Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wurden einschneidende Maßnahmen in vielen Lebensbereichen ergriffen. Deren Folgen treffen manche Gruppen besonders hart, darunter auch die der Geflüchteten. Der wirtschaftliche Einbruch und die stark eingeschränkten sozialen Kontaktmöglichkeiten machen es ihnen noch schwerer, in Deutschland Fuß zu fassen. Die Betroffenen selbst können dem nur wenig entgegensetzen.

Anfang April des Jahres 2020 erinnert Deutschland an post-apokalyptische Szenen aus amerikanischen Streaming-Serien: Geschäfte und Restaurants sind geschlossen, die Straßen verwaist, in Parks und Fußgängerzonen mahnen Warnschilder zum Abstandhalten, Schulglocken verhallen ungehört. Auch wenn der sogenannte Lockdown nur vorübergehend ist, wird die Bekämpfung des Corona-Virus das Land auf absehbare Zeit in Atem halten. Es zeichnet sich ab, dass diese Maßnahmen mittel- und langfristige Folgen haben werden, die in alle Teile der Gesellschaft hineinwirken und gerade die Schwächeren in besonderer Weise belasten.

Die Corona-Bekämpfung kommt für die Neuangekommenen zu einem ungünstigen Zeitpunkt

Die Corona-Krise trifft viele Gruppen. Neben Beschäftigten und Selbstständigen, die um ihren Job oder ihre wirtschaftliche Existenz fürchten, und Älteren, die um ihre Gesundheit bangen, sind auch Geflüchtete stark betroffen. Die Rahmenbedingungen ihres Ankommens ändern sich gerade grundlegend. Wo eben noch von Rekrutierungsengpässen, einer Rekordzahl von Erwerbstätigen und Deutschland als „Wachstumslokomotive Europas“ die Rede war, spricht man jetzt von Unternehmenspleiten, Rezession, Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit.

Die Wirtschaft bricht in einem Moment ein, in dem die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten gerade Fahrt aufgenommen hatte, aber immer noch die Hälfte der im Jahr 2015 gekommenen Kohorte nicht erwerbstätig ist. Das zeigt eine im IAB-Kurzbericht 4/2020 veröffentlichte Analyse. Zur geänderten wirtschaftlichen Großwetterlage kommen Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des sozialen Umgangs, die Kontaktmöglichkeiten und Unterstützungsangebote verringern.

Um die Folgen dieser Entwicklungen für die Geflüchteten abzuschätzen, hilft es, sich ihre Situation vor Augen zu führen. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang die IAB-Studie „Netzwerke der Integration“. Dort wird die Lebenssituation von anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Geschützten (fortan als „Geflüchtete“ bezeichnet) analysiert, die zwischen 2014 und 2016 nach Deutschland eingereist sind. Zu diesem Zweck wurden bereits vor dem Corona-Ausbruch ausführliche persönliche Interviews geführt.

Die Studie zeigt, wie sich beide Gruppen in einem zunächst unbekannten Umfeld ein neues Leben aufbauen. Dabei wird deutlich, dass das Ankommen in Deutschland ein langjähriger Prozess ist. Für die Geflüchteten stehen viele Entscheidungen in unterschiedlichen, miteinander zusammenhängenden Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen und Gesundheit mehr oder weniger gleichzeitig an.

Hinzu kommt: Die Betroffenen haben infolge ihrer Flucht Einbußen erlitten, die keineswegs nur materieller Natur sind. Sie mussten für ihre Flucht erhebliche finanzielle Mittel aufwenden und häufig Sachwerte im Herkunftsland zurücklassen (ökonomisches Kapital).

Die Geflüchteten verlieren durch die Flucht auch die Unterstützung eines Großteils ihrer Kontaktpersonen in der alten Heimat wie Nachbarn, Freunde, Bekannte, Familienmitglieder sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen (soziales Kapital). Häufig werden Bildungsabschlüsse und Berufserfahrungen abgewertet und die Muttersprache verliert einen guten Teil ihres Gebrauchswertes (kulturelles Kapital).

Um in Deutschland anzukommen, müssen die Geflüchteten also eine extrem herausfordernde Aufgabe mit begrenzten Ressourcen meistern. Die aktuellen gesundheitspolitisch motivierten Eingriffe komplizieren die Lage zusätzlich.

Der wirtschaftliche Einbruch gefährdet den Arbeitsmarkteinstieg von Geflüchteten

Die Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten nimmt eine herausgehobene Stellung ein – nicht nur aus Sicht des Aufnahmelandes, sondern auch aus Sicht der Betroffenen selbst. Allerdings fällt der Einstieg in den Arbeitsmarkt schwer, wenn zum Beispiel geforderte Sprachkenntnisse noch fehlen, Qualifikationen nicht (vollumfänglich) anerkannt werden oder Wohnortbeschränkungen auferlegt werden, die den Arbeitsmarkteinstieg behindern können, wie auch in den IAB-Kurzberichten 3/2020 und 4/2020 gezeigt wird.

Während einige der Geflüchteten mittel- und langfristige Berufsziele verfolgen und ganz auf ein Studium oder eine Berufsausbildung setzen, versuchen andere über Nebenjobs, Helfertätigkeiten oder Praktika so schnell wie möglich erste Erfahrungen am deutschen Arbeitsmarkt zu sammeln. Bis vor kurzem kam ihnen dabei die günstige Wirtschaftslage – anhaltendes Wirtschaftswachstum, hohe Arbeitsnachfrage, Rekrutierungsengpässe und sinkende Arbeitslosigkeit – zugute.

Die aktuellen Entwicklungen schaffen nun eine gänzlich neue Situation: Wer noch eine Arbeit sucht, tut sich derzeit sehr schwer. Wer in den letzten Jahren bereits eine Arbeit gefunden hat, dem droht auch aufgrund der kürzeren Beschäftigungsdauer nicht selten die Entlassung. Das gilt umso mehr für Tätigkeiten, die nicht zum krisensicheren inneren Segment des Arbeitsmarktes zählen. Zudem könnten die Betriebe künftig weniger bereit und in der Lage sein, den Geflüchteten unterstützend beizuspringen, wie Mariella Falkenhain und andere in einem kürzlich erschienenen Beitrag im IAB-Forum darlegen.

Diese Faktoren verschärfen die ohnehin großen Brüche in der Erwerbsbiografie der Geflüchteten. Sie haben nun eine deutlich geringere Chance, Berufserfahrung zu sammeln und Einkommen aus Erwerbsarbeit zu erzielen. Gleichzeitig wird ihre Frustrationstoleranz strapaziert, die durch Asylverfahren, Diskriminierungserfahrungen und vergebliche Bemühungen um Jobs, Familiennachzug oder Wohnraum ohnehin unablässig auf die Probe gestellt wird.

Ausfallende Sprachkurse werden den Spracherwerb verzögern

Auch beim Spracherwerb tauchen neue Hürden auf. Die Sprachvermittlung orientiert sich bei den Geflüchteten an einer Abfolge von aufeinander aufbauenden Kursen. Sie umfassen das gesamte Spektrum vom absoluten Sprachneuling (A1-Niveau) bis zum Muttersprachler-Level (C2-Niveau). In aller Regel dauert es mehrere Jahre, bis die Sprachkenntnisse für eine Berufsausbildung oder ein Studium ausreichen.

In den Gesprächen mit den Geflüchteten zeigte sich, dass die Sprachkurse den Lebenslauf strukturieren, weil sie Ziele setzen, Zeiträume vorgeben und Fortschritte markieren. Allerdings gefährdet eine Vielzahl von Faktoren – zum Teil im Zusammenspiel – das erfolgreiche Erlernen einer Sprache. Eltern mit Kindern haben Probleme, Sprachkurse und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Immer wieder erzählen die Befragten von langen Wartezeiten auf passende Sprachkurse. Andere sind mit den angebotenen Kursen unzufrieden, etwa weil das Lerntempo zu hoch oder zu niedrig ist, oder weil für die Lehrenden Deutsch nicht die Muttersprache ist. Mitunter sorgen fluchtspezifische psychische Belastungen oder Sorge um Angehörige dafür, dass das Sprachlernen nicht an erster Stelle steht.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden Sprachkurse verschoben, virtuell angeboten oder abgesagt. Selbst ohne zusätzliche Kursausfälle empfinden die Geflüchteten Wartezeiten auf Sprachkurse als verlorene Lebenszeit. Viele haben die Befürchtung, Erlerntes wieder zu vergessen. Vermehrte Belastungen infolge langer Wartezeiten auf Anschlusskurse und Einbußen der Lerneffizienz sind damit absehbare Konsequenzen. Zudem wird es bei sinkender Arbeitsnachfrage schwieriger werden, die Zwischenzeit bis zum Beginn des nächsten Sprachkurses mit Praktika oder Nebenjobs zu füllen.

Der alltägliche Sprachgebrauch wird behindert

Der zeitweise Ausfall von Schulen und Kindertagesstätten schafft Probleme für Eltern und Kinder. Die Kinder, die die neue Sprache in der Regel schneller erlernen als die Erwachsenen, büßen die alltägliche Sprachpraxis mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern ein. Bei den Eltern reduzieren die zusätzlichen Betreuungspflichten die Möglichkeiten zum Heimstudium. Diese Beeinträchtigung wird besonders groß, wenn Familien beengt wohnen und sich zum Beispiel zu mehreren ein Zimmer teilen.

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden sich außerdem auf das Erlernen der deutschen Sprache im Alltag auswirken. Sprachexposition und tägliche Sprachpraxis sind entscheidende Faktoren, die den Erwerb einer Zweitsprache voranbringen. Das zeigen unter anderem eine Studie von Barry R. Chiswick und Koautoren aus dem Jahr 2004 sowie eine 2010 erschienene Untersuchung von Frank van Tubergen.

Gerade besonders ambitionierte Geflüchtete bemühen sich um häufige Kontakte zu deutschen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern und nehmen rege am sozialen Leben teil: Sie gehen in internationale Cafés, treten in Fußballvereine ein, engagieren sich etwa für andere Geflüchtete oder halten sich viel an öffentlichen Orten wie Bibliotheken auf. In Zeiten von Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen fallen diese Möglichkeiten, die neue Sprache zu praktizieren und deutschsprachige Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, weg.

Insgesamt kann man davon ausgehen, dass das Sprachlernen in und außerhalb von Präsenzkursen durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen beeinträchtigt wird. Inwieweit andere Lernmöglichkeiten wie Online-Kurse oder Lern-Apps dies ausgleichen können, wird sich zeigen.

Unterstützende Netzwerke werden geschwächt

Netzwerke können wichtige Hilfestellungen bei dem Versuch leisten, im neuen Land Fuß zu fassen. Wie beim ökonomischen Kapital führt die Flucht allerdings zu erheblichen Einbußen an sozialem Kapital: Verbindungen zu Menschen im Herkunftsland werden schwächer oder können weniger weiterhelfen. Neue Kontakte zu Menschen im Aufnahmeland müssen erst noch geknüpft werden.

Für Unterstützungsleistungen sind Kontakte der Neuangekommenen zu Etablierten, also Menschen, die schon länger in Deutschland leben, die erste Wahl. Solche sogenannten schwachen Brückenkontakte können den Geflüchteten genau da weiterhelfen, wo eine Vertrautheit mit den institutionellen und kulturellen Regeln und Gepflogenheiten des Aufnahmelandes von Vorteil ist, wie zum Beispiel bei der Arbeitsuche oder der Erstellung ansprechender Bewerbungsunterlagen. Ehrenamtlich Helfende, Jobcenter oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wohlfahrtsverbänden fungieren als solche Brückenkontakte der Geflüchteten.

Bei der Befragung zeigte sich darüber hinaus eine besondere Bedeutung von sogenannten starken Brückenbeziehungen, also besonders engen Beziehungen zu Etablierten wie einer deutschen Partnerin oder einem Flüchtlingspaten. Solche Kontakte leisten weitreichende instrumentelle und emotionale Unterstützung und tragen dazu bei, sich im neuen Land heimisch zu fühlen. Allerdings gelingt es nur einem Teil der Befragten in den ersten Jahren nach der Einreise, sich auf diese Weise in Deutschland sozial zu verankern.

Die Unterstützungsnetzwerke der Geflüchteten werden unter den veränderten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen leiden. Nachbarschaftshäuser und internationale Cafés schließen, die aufsuchende Sozialarbeit der Wohlfahrtsverbände und Ehrenamtlichen in den Gemeinschaftsunterkünften steht auf einmal unter den Vorzeichen des Infektionsschutzes, ebenso wie die professionelle Unterstützung beispielsweise in Gestalt von Migrationsberatungen oder psychologischer Betreuung. Dasselbe gilt für zahlreiche Freizeitangebote.  Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wirken sich auf all diese Orte und Anlässe der Begegnung und sozialen Unterstützung aus. Darunter leiden vor allem die schwachen Brückenkontakte zu Ehrenamtlichen und professionellen Akteuren.

Starke Brückenkontakte wie Freundschaften und Patenschaften werden den Beschränkungen gegenüber hingegen robuster sein. Denn anders als die von Gelegenheiten abhängigen schwachen Brückenkontakte beruhen sie auf engen wechselseitigen Bindungen: Man kennt sich, weiß, wo das Gegenüber wohnt und hat längst regelmäßig telefonischen oder Chat-Kontakt.

Damit steht zu erwarten, dass die sozialen Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung tiefer in die Unterstützungsnetzwerke derer eingreifen, die vermehrt auf professionelle und ehrenamtliche Hilfe angewiesen sind. Dies trifft insbesondere auf die älteren und sozial isolierteren unter den in der IAB-Studie Befragten zu, also auf einen Personenkreis, der es ohnehin besonders schwer hat.

Ferner steht zu befürchten, dass mit der Verbreitung des Corona-Virus in den Herkunftsländern der Geflüchteten auch der psychische Stress aus transnationalen Familienbeziehungen zunimmt. Man weiß um die Nöte und Sorgen der Angehörigen und Freunde in der Ferne, kann aber kaum etwas ausrichten.

Fazit

Bereits ohne das Corona-Virus sehen sich die Geflüchteten einer Herkulesaufgabe gegenüber: Es gilt, in einem fremden Land ein neues Leben aufzubauen und – allen Belastungen, Verlusten und knappen Ressourcen zum Trotz – in vielen Lebensbereichen folgenschwere Entscheidungen zu treffen.

Die Folgen der gesundheitspolitischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schaffen nun neue Hindernisse, die zentrale Lebensbereiche berühren. Beschränkungen des öffentlichen Lebens und des sozialen Umgangs verzögern Sprachlernprozesse und schwächen Unterstützungsnetzwerke, die wirtschaftlichen Turbulenzen erschweren Eintritt und Fortkommen am Arbeitsmarkt. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass das Ankommen der Geflüchteten nun mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.

Daten und Methoden

Grundlage dieses Beitrags ist die qualitative IAB-Studie „Netzwerke der Integration“ (weitere Informationen unter: https://www.iab.de/de/befragungen/netzwerke-integration.aspx). In der Studie wurden in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 42 narrative Gespräche mit anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Geschützten (überwiegend aus Syrien) in einer deutschen Großstadt geführt. In diesen Gesprächen wurden die Befragten aufgefordert, ausführlich von ihren Leben in Deutschland zu erzählen und gezielt Nachfragen zu arbeitsmarktrelevanten Themen sowie zu Unterstützungsnetzwerken gestellt.

Zur Auswertung wurden die Gespräche verschriftlicht, thematisch zusammengefasst und mithilfe von narrativen und komparativ-sequenzanalytischen Verfahren ausgewertet. Die Ergebnisse der Auswertung liegen in Form von Explorationen, Beispielen, Systematisierungen, Arbeitshypothesen, Typisierungen und biografischen Fallstrukturanalysen vor. Das Forschungsdesign wird in einem in Kürze erscheinenden IAB-Forschungsbericht von Stefan Bernhard und Stefan Röhrer genauer beschrieben.

Literatur

Bernhard, Stefan; Röhrer, Stefan (2020): Arbeitsmarkthandeln und Unterstützungsnetzwerke geflüchteter Syrerinnen und Syrer in Deutschland. IAB-Forschungsbericht (im Erscheinen).

Brücker, Herbert; Hauptmann, Andreas; Jaschke, Philipp (2020): Beschränkungen der Wohnortwahl für anerkannte Geflüchtete: Wohnsitzauflagen reduzieren die Chancen auf Arbeitsmarktintegration, IAB-Kurzbericht Nr. 3.

Brücker, Herbert; Kosyakova, Yuliya; Schuß, Eric (2020): Fünf Jahre seit der Fluchtmigration 2015: Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte, IAB-Kurzbericht Nr. 4.

Chiswick, Barry R.; Lee, Yew Liang; Miller, Paul W. (2004): Immigrants’ language skills: The Australian experience in a longitudinal survey. In: The International Migration Review, Vol. 38, Issue 2, S. 611–654.

Falkenhain, Mariella; Hirseland, Andreas; Seidelsohn, Kristina; Verlage, Thomas (2020): Was Betriebe tun, damit die Einstellung von Geflüchteten zum Erfolg führt. In: IAB-Forum, 24.06.2020.

van Tubergen, Frank (2010): Determinants of second language proficiency among refugees in the Netherlands. In: Social Forces, Vol. 89, No. 2, S. 515–534.

Bernhard, Stefan (2020): Die Folgen der Virusbekämpfung erschweren das Ankommen von Geflüchteten, In: IAB-Forum 15. Juni 2020, https://www.iab-forum.de/die-folgen-der-virusbekaempfung-erschweren-das-ankommen-von-gefluechteten/, Abrufdatum: 13. August 2020