Wie die Arbeitsagenturen die Beschäftigungseffekte der jüngsten Mindestlohnerhöhung einschätzen

Zum 1. Januar 2026 wurde der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro erhöht. Das Plus von 8,4 Prozent liegt damit deutlich über der vom Statistischen Bundesamt ermittelten allgemeinen Lohnsteigerung von 4,9 Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitsagenturen erwartet laut einer Befragung dennoch keine negativen Effekte auf die Gesamtbeschäftigung. Die Minderheit der Agenturen mit ganzen Artikel lesen…


Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument

Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung.


Psychische Erkrankungen sind unter Arbeitslosen weit verbreitet

Dass zwischen Arbeitslosigkeit und psychischen Beeinträchtigungen grundsätzlich ein Zusammenhang besteht, ist seit langer Zeit bekannt. Eine aktuelle Studie des Ärztlichen Dienstes in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit hat diesen Zusammenhang neuerlich bestätigt und weitergehende Daten dazu erhoben. Sie gibt Aufschluss über die relative Häufigkeit unterschiedlicher psychischer Störungen unter Arbeitslosen und den Zusammenhang ganzen Artikel lesen…


Die unterschätzte Ressource: Geringqualifizierte als Fachkräfte von morgen

Geringqualifizierte sind bezüglich ihrer Kompetenzausstattung eine äußerst heterogene Gruppe. Für einen nicht unerheblichen Teil wurden hohe oder sogar höchste Kompetenzwerte festgestellt. Viele Geringqualifizierte erledigen zudem Tätigkeiten, für die typischerweise eine berufliche, weiterführende oder sogar akademische Ausbildung erforderlich ist. Bislang werden sie aber nur unzureichend von Weiterbildungsangeboten erreicht. Ein Lösungsansatz können modulare Qualifizierungskonzepte sein.


Wichtige Forschungsfragen lassen sich nur auf Basis hochwertiger Umfragen beantworten – ein Einblick in die Umfrageforschung

Warum führt das IAB überhaupt Umfragen durch? Welche Arten an Umfragen gibt es? Und welche Herausforderungen stellen sich bei deren Durchführung? Wie entstehen Befragungsdaten und welche Auswirkungen hat der jeweilige Entstehungsprozess auf die Datenqualität und das Analysepotenzial einer Befragung?


Auch 2024 sind die Kosten der Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen

Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, erhöhten sich 2024 im Vorjahresvergleich um 12,6 Prozent. Sie beliefen sich insgesamt auf 76,6 Milliarden Euro.


Arbeitsmärkte funktionieren selten reibungslos: Neue Erkenntnisse zu Friktionen und Institutionen liefert ein internationaler Workshop

Friktionen beeinträchtigen das Funktionieren von Arbeitsmärkten und können dadurch Arbeitskräfteengpässe verschärfen, die Arbeitsmarktpartizipation benachteiligter Gruppen erschweren und Lohnungleichheiten vergrößern. Der internationale IAB-Workshop „Institutions and Frictions in the Labor Market“ nahm die Ursachen und Implikationen von Friktionen in den Blick. Die Teilnehmenden gingen Faktoren auf den Grund, die ein reibungsloses Funktionieren von Arbeitsmärkten verhindern, und beleuchteten, ganzen Artikel lesen…


Grundeinkommen: Zwischen einfacher Idee und komplexer Wirklichkeit

Auf dem Papier ist das bedingungslose Grundeinkommen eine simple Idee: ein regelmäßiger Geldtransfer für alle. Aber die Umsetzung ist alles andere als einfach. In diesem Interview spricht Professor David Green über die Ergebnisse einer großen kanadischen Studie. Er erklärt, was das Grundeinkommen attraktiv macht, warum es oft nicht die von vielen erwarteten Hoffnungen erfüllt und ganzen Artikel lesen…


Fast sechs von zehn Betrieben gingen im ersten Halbjahr 2024 Kompromisse bei der Einstellung von Fachkräften ein

Die Rekrutierung von Fachkräften stellt die Betriebe weiterhin vor große Herausforderungen. Viele Stellen für qualifizierte Tätigkeiten bleiben unbesetzt, und auch wenn Betriebe Personal einstellen, entspricht deren Profil nicht immer den betrieblichen Vorstellungen. Daher geht der Großteil der Betriebe bei der Einstellung von Fachkräften Kompromisse ein. Besonders häufig akzeptieren sie einen höheren Einarbeitungsaufwand.


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